Neustadt Klemmhof-Parkhaus: Diese Verbesserungen schlägt die Willkomm vor

Die Säule nimmt einen Teil des Stellplatzes ein.
Die Säule nimmt einen Teil des Stellplatzes ein.

Die Tiefgarage im Klemmhof und ihre unzureichende Auslastung waren vor Kurzem Thema im Stadtrat. Nun hat sich die Willkomm-Gemeinschaft mit Verbesserungsvorschläge zu Wort gemeldet.

In der Januar-Sitzung des Neustadter Stadtrats informierte Verkehrsdezernent Bernhard Adams über die Auslastung des Klemmhof-Parkhauses und über die Kosten von Verbesserungen bei der Ausschilderung. Adams antwortete damit auf einen Fragenkatalog der Grünen-Fraktion. Die Willkomm-Gemeinschaft nimmt die Diskussion nun zum Anlass, um auf ihre Vorschläge für ein attraktiveres Parkhaus hinzuweisen. Denn „für die Unternehmen in der Innenstadt ist es dringend erforderlich, dass die Parkraumsituation für verschiedene Mobilitätsformen attraktiv ist“.

Die Willkomm begrüßt die Überlegungen der Stadt, in der Exterstraße das Parkhaus deutlicher auszuschildern. Sie verweist aber auch darauf, dass die Nutzung für Kunden nicht sehr attraktiv ist.

„Viele Ortsfremde haben Schwierigkeiten, nach ihrem Besuch in der Stadt ihr Fahrzeug wieder zu finden.“ Das liege auch daran, dass es viele Ausgänge aber nur einen Eingang gebe. Die Willkomm schlägt vor, weitere Zugänge zu schaffen. Mindestens müsse der Zugang aus Richtung Marktplatz ermöglicht werden. „Hierzu könnte auch der dortige Lastenaufzug umgebaut und für den Zugang genutzt werden.“ Innen müsse die Beschilderung verbessert werden. So sollte bei den Ausgängen stehen, ob sie etwa zum Marktplatz, zur Sparkasse oder zur Fußgängerzone Friedrichstraße führten.

Bezahlen nur mit Bargeld nicht zeitgemäß

In Sachen Sicherheit und Sauberkeit sieht die Willkomm Potenzial: Zwar sei die Beleuchtung im dritten Untergeschoss verbessert worden, doch auf den anderen Ebenen müsse sie heller werden. „Die Sauberkeit muss auf allen Ebenen erheblich verbessert werden“, heißt es zudem.

Für nicht mehr zeitgemäß hält es die Willkomm, dass beim Kassenautomat ausschließlich mit Bargeld gezahlt werden kann. Kunden sollten auch ihre EC- oder Kreditkarte ebenso wie die Möglichkeit zum sogenannten Handyparken nutzen können.

Für trügerisch hält die Willkomm der Mitteilung zufolge die genannte Anzahl der Parkstände. Adams hatte von 455 Stellplätzen gesprochen, wovon 59 allerdings privates Sondereigentum seien, die nicht allgemein fürs Parken zur Verfügung stünden.

Säulen sind im Weg

Denn einige Parkplätze könnten gar nicht genutzt werden. So könne man größere Wagen auf Stellplätzen mit Säulen kaum parken. Hier regt die Willkomm eine Neueinteilung an.

Zufrieden ist die Willkomm-Gemeinschaft hingegen damit, dass das Parkhaus durchgängig geöffnet ist, das sei für solch ein zentrales Parkhaus auch wichtig.

Auch wenn die Verbesserungen umgesetzt würden, gebe es kaum zu ändernde Nachteile, etwa die unübersichtliche Gestaltung. Klar ist nach Ansicht der Willkomm aber auch, dass selbst bei einer Vollauslastung Parkplätze in der Innenstadt fehlten. deshalb plädiert sie für ein neues marktplatznahes Parkhaus, etwa im Bereich Hertie/Bachgängel.

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