Neustadt Kein Kreisel für Sulo-Gelände

Die Kreuzung Chemnitzer Straße/Speyerdorder Straße beim Telekom-Hochhaus.
Die Kreuzung Chemnitzer Straße/Speyerdorder Straße beim Telekom-Hochhaus.

Der Stadtrat hat am Dienstagabend den Bebauungsplan Schlachthof-Speyerdorfer Straße für das Sulo-Gelände beschlossen.

Wie berichtet, plant dort die Wettenberger Grundstücksgesellschaft von Reiner Deubel, die bereits das Ibag-Gelände in Branchweiler erfolgreich entwickelt hat, ein Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe. Unter anderem wechselt der Aldi-Markt in der Speyerdorfer Straße auf die andere Straßenseite. Dem städtebaulichen Vertrag mit Deubel, der unter anderem vorsieht, dass er 2000 Quadratmeter für eine Kindertagesstätte zur Verfügung stellt, hat der Stadtrat im nichtöffentlichen Teil zugestimmt. Die im Umwelt- und Bauausschuss vorgetragenen Bedenken, dass die Einfahrt in das Mischgebiet in Höhe des heutigen Aldi-Marktes ohne Kreisel konzipiert wird, war kein Thema mehr. Erneut warnte aber die SPD davor, das Verkehrsaufkommen an der Kreuzung Chemnitzer Straße/Speyerdorfer Straße zu unterschätzen. So wie Claus Schick im Bauausschuss schlug Pascal Bender im Stadtrat einen Kreisel vor, weil sonst aus Richtung Weinstraßenzentrum das Linksabbiegen in die Innenstadt zu schwierig sei. Er warne vor einer Fehlplanung. Die SPD stimmte trotzdem für den Bebauungsplan. Das Stadtplanungsamt ist anderer Meinung, sieht an der Stelle weder den Bedarf noch den Platz für einen Kreisel. Auch Oberbürgermeister Marc Weigel sieht das so: „Die Fachleute sagen, mit einem Kreisel würden wir den Verkehrsfluss zu sehr bremsen. Wir sollten ihnen vertrauen.“

x