Neustadt Interview: „Bad ein Stück eigene Kindheit“

Hambach ohne Freibad? Das kann sich Gerda Bolz nicht vorstellen. Sie ist ein Motor des Fördervereins. Wir fragten, wie es nach ihrer Wahl zur Ortsvorsteherin weitergeht.

Frau Bolz, Sie haben Geld gesammelt, Ehrenamtliche geworben, waren Vorsitzende des Kassenausschusses, lebten fast im Freibad. Und nun?

(lacht) Der Betrieb läuft natürlich weiter. Meine Aufgabe übernehmen elf Leute, die in Teams arbeiten, das ist eine gute Sache. Und ich werde mich weiter engagieren, zum Beispiel Kassendienst übernehmen. Reicht das denn aus? Klar ist: Wir brauchen noch mehr Ehrenamtliche. Heutzutage kein leichtes Ziel ... Aber ich bin trotzdem zuversichtlich. Jeder Familie muss es doch am Herzen liegen, dass unser Schwimmbad erhalten bleibt. Auf was sind Sie besonders stolz? Wissen Sie, 1992, als das Bad geschlossen werden sollte und sich deshalb der Förderverein gründete, gaben viele keinen Pfifferling auf solche Bemühungen. Heute ist es eines der schönsten Bäder in wunderbarer Lage. 2014 kam zum Beispiel der neue Spielplatz hinzu. Warum liegt Ihnen das Bad so am Herzen? Es ist ein Stück eigene Kindheit. Und eine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit sinnvoll unterzubringen. (ahb)

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