Neustadt Hetzelstift: Förderverein ermöglicht über 20.000 Euro an Spenden

Über den Förderverein wurde ein computergesteuerter Notfallsimulator angeschafft. Chefärztin Carla Bernius erklärt, wie das Syst
Über den Förderverein wurde ein computergesteuerter Notfallsimulator angeschafft. Chefärztin Carla Bernius erklärt, wie das System eingesetzt werden kann.

Seit 30 Jahren unterstützt der Förderverein Marienhaus Klinikum Hetzelstift die Arbeit am Neustadter Krankenhaus. Nun geht es vor allem darum, neue Unterstützer zu finden.

Der Förderverein Marienhaus Klinikum Hetzelstift will nicht nachlassen in seinem Bemühen, etwas für das Neustadter Krankenhaus zu erreichen und dessen Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das hat Markus Müller-Neumann, Vorsitzender des Fördervereins, bei der Mitgliederversammlung unterstrichen. Am wichtigsten sei es, Unterstützer zu gewinnen, um mit deren Spenden wichtige Hilfsmittel für den Klinikalltag zu gewinnen. Das können spezielle Transportstühle ebenso sein wie Trainingsmöglichkeiten in der Notaufnahme oder besondere Matten, die dem Pflegepersonal den Umgang mit Patienten erleichtern.

Müller-Neumann sicherte zu, dass die Mittel immer direkt in den jeweiligen Abteilungen landen. Die zuhörenden Chefärzte rief er auf, Wünsche umgehend anzumelden. Danach könne der Vorstand des Fördervereins mit dem Klinikdirektorium über die Anschaffungen entscheiden. Die jährlichen Beiträge der 138 Mitglieder sind das zentrale Fundament für die Arbeit des Fördervereins. Hinzu kommen weitere Bemühungen. Müller-Neumann erinnerte an einen Preis, den man im Vorjahr von der VR Bank bekommen habe. Damals konnte man einen Simulator für abteilungsübergreifende Übungen in der Notaufnahme anschaffen. In diesem Jahr bewerbe man sich wieder um ein Preisgeld – mit dem Ziel, die Geburtshilfe unterstützen zu können.

Info-Stand geplant

Als weiteren wichtigen Baustein der Vereinsarbeit bezeichnete er die Chefarzt-Vortragsreihe im GDA Wohnstift. Dass die Veranstaltungen immer gut besucht seien, zeige, wie wichtig medizinische Themen und deren Einschätzung durch Neustadter Ärzte für die Bürger sei. Die Vorträge sind zwar kostenlos, aber der Förderverein bittet dort immer um Spenden. „Dadurch kamen vergangenes Jahr 1000 Euro zusammen“, informierte Müller-Neumann. Das Geld habe man für die Anschaffung eines Spezial-Transportstuhls verwenden können. Die Vortragsreihe soll auf jeden Fall im kompletten Jahr 2026 stattfinden, die Termine seien schon festgezurrt worden.

Die Beispiele von Müller-Neumann zeigten, dass der Verein seine Unterstützung nur leisten kann, wenn er entsprechende Zuwendungen bekommt. Daher betonte der stellvertretende Vorsitzende Peter Walther, dass es „möglichst darum geht, die Mitgliederzahl zu steigern“. Er bat darum, im Bekanntenkreis für den Förderverein und seine Arbeit zu werben: „Die persönliche Ansprache ist zentral.“ Daher will der Förderverein sich in diesem Jahr auch mit einem Infostand in der Fußgängerzone präsentieren, um Bürger direkt auf eine Mitgliedschaft ansprechen und über die Vereinsarbeit informieren. Schatzmeisterin Gudrun Möller berichtete, dass der Verein vergangenes Jahr Spenden von über 20.000 Euro ausgegeben habe – für die von Müller-Neumann beschriebenen Neuanschaffungen, aber eben auch für das Projekt Herzkissen sowie das Ghana-Hilfsprojekt des Hetzelstifts.

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