Neustadt
Gimmeldinger Mandelblütenfest 2026: Was Besucher wissen müssen
Wann findet das Mandelblütenfest statt?
Gefeiert wird an den Wochenenden vom 13. bis 15. sowie vom 20. bis 22. März. Das haben die Organisatoren am Sonntag, 8. März, mitgeteilt. Der Termin wird immer kurzfristig festgelegt. Fabian Fuchs vom Veranstalter, Tourist, Kongreß und Saalbau GmbH (TKS), hatte im Vorfeld erklärt, „dass wir eine Vollblüte brauchen“.
Das Mandelblütenfest findet zwar vor allem an den zwei Wochenenden statt. Zusätzlich können die Ausschankstellen ab Mittwoch vor dem ersten Wochenende (11. März) bis Donnerstag nach dem zweiten Wochenende (26. März) öffnen, unabhängig von der Straußwirtschaftsgenehmigung. Die Öffnungszeiten der Ausschankstellen beginnen freitags um 14 Uhr und samstags sowie sonntags um 11 Uhr. Im Freien ist dann um 19.30 Uhr Schluss, eine halbe Stunde später als im Vorjahr. Fuchs sagt dazu, man habe gemerkt, dass die Besucher bei milden Temperaturen gerne länger draußen sind. In den Höfen geht es freitags und samstags bis um 1 Uhr weiter, am Sonntag bis um 23 Uhr. Montags bis donnerstags wird von 11 bis 19 Uhr bewirtet.
Wo wird gefeiert?
Der Veranstaltungsbereich erstreckt sich von den südlichen Wingertbereichen direkt an der Gimmeldinger Straße, über den Ortskern mit Meerspinn- und Peter-Koch-Straße entlang der Neubergstraße bis zum König-Ludwig-Pavillon. Im östlichen Bereich werden das „Keschdeplätzel“ und die „Burgruine“ bespielt.
Wie viele Ausschankstellen und Aussteller gibt es in diesem Jahr und was wird geboten?
Die Anzahl der Ausschankstellen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um zwei auf 23. Damit sei aber eine Grenze erreicht, sagt Fuchs. Mehr könne man nicht zulassen, ohne dass sie sich dann ballten und für Engstellen sorgten, die man vermeiden wolle. Neu dabei sind die Standorte Gimmeldinger Burg und der Terrassengarten hinter der Grundschule. Aussteller gibt es über 40, auch hier sei man am Limit, sagt Fuchs. Es habe mehr Interessenten gegeben, manchen habe man absagen müssen. Die Angebote kommen aus den Bereichen Kulinarik und Kunsthandwerk. Neben dem traditionellen Mandelino-Cocktail gebe es eine große Auswahl an thematisch passenden Geschenkartikeln, eine internationale Käse-, Wurst- und Mandelauswahl sowie Wild, Flammkuchen und Patisserie-Produkte. An einem Wochenende gibt es in der Meerspinnhalle Kaffee und Kuchen für den guten Zweck. An der Halle steht der „Zaster-Laster“, also ein EC-Automat. Ein Kinder- und Jugendangebot mit Kinderkarussell und Schießbude ist gegenüber der Feuerwehr vorgesehen.
Wie kann man anreisen?
Die Veranstalter empfehlen dringend, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. So gibt es an den Wochenenden kostenlose Shuttlebusse, die am Hauptbahnhof sowie am Weinstraßenzentrum starten. Letzteres lässt sich gut vom Bahnhaltepunkt Neustadt-Süd erreichen. Vom Bahnhof in Mußbach hat man es auch nicht weit zum Festgelände. Wer gut zu Fuß sei, könne auch vom Bahnhaltepunkt Böbig über einen schönen Weg nach Gimmeldingen laufen, sagt Fuchs. Es gibt gleichwohl Möglichkeiten, um mit dem Auto zum Fest zu kommen. Fuchs betont, dass man dann die ausgewiesenen Parkbereiche nutzen solle. Wer seinen Wagen einfach so in den Wingert oder auf den Grünstreifen stelle, riskiere einen Strafzettel.
Wo kann man parken?
Für das Fest werden wieder zwei gesonderte Parkbereiche ausgewiesen, nördlich und südlich von Gimmeldingen. Der nördliche liegt an der Meerspinnstraße, der südliche von Neustadt kommend rechts der Gimmeldinger Straße. Die Parkbereiche werden ausgeschildert und sind kostenpflichtig. Für sie fallen acht Euro Parkgebühr an, drei Euro mehr als 2025. Fuchs begründet die Erhöhung mit gestiegenen Personalkosten. Parkplätze gibt es auch am Weinstraßenzentrum sowie in der Innenstadt. Von dort empfiehlt es sich, die Shuttle zu nutzen. Fuchs sagt, die Anzahl der Parkplätze reiche erfahrungsgemäß aus, auch wenn wie in den Vorjahren viele tausend Menschen kommen. Die Besucher- und Verkehrsströme würden aber permanent überwacht, um gegebenenfalls reagieren zu können. Ein Verkehrschaos wie in früheren Jahren sei nicht zu erwarten, was an der guten Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen liege.
Welche Sperrungen sind vorgesehen?
Bereits am Mittwoch und Donnerstag vor dem ersten Veranstaltungswochenende wird der Teilbereich der Peter-Koch-Straße zwischen Friedhof und Haberackerstraße wegen Aufbauarbeiten gesperrt. Die Einfahrt für den Liefer- und Linienbusverkehr sowie für Anwohner ist nach Veranstalterangaben aber gewährleistet. An den beiden Freitagen wird der innere Bereich ab 10.30 Uhr gesperrt. Zunächst ist hier Liefer- und Linienbusverkehr weiter möglich, auch die Anwohner dürfen durch. Ab 13.30 Uhr wird dieser Bereich auch für diese Verkehrsteilnehmer gesperrt. Zum inneren Bereich gehören Teile der Peter-Koch-, Meerspinn-, Kurpfalz-, Haberacker-, Neuberg- und Holzmühlstraße.
Wie sieht das Sicherheitskonzept aus?
Im Wesentlichen wie im vergangenen Jahr. Fuchs sagt, man setze zertifizierten Einfahrschutz ein, also Barrieren, die verhindern sollen, dass Autos oder Lastwagen auf die Festmeile rasen.