Esthal Feuerwehreinsatz wegen Schlange im Garten

Bei dem Reptil in dem Esthaler Garten handelte es sich um eine ungiftige Ringelnatter.
Bei dem Reptil in dem Esthaler Garten handelte es sich um eine ungiftige Ringelnatter.

Eine Schlange in einem Garten nahe bei einem Wohnhaus schreckte am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr Anwohner in der Esthaler Gartenstraße auf. Da sie nicht sicher waren, ob es sich bei dem Reptil um eine ungefährliche heimische Art handelte, riefen sie die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Schlange in einen größeren Busch verkrochen. Das Foto, das die Anwohner zuvor noch hatten schießen können, legte die Vermutung nahe, dass der tierische Besucher im Garten eine für Menschen ungefährliche Ringelnatter sein könnte. Da der Kopf mit der für diese Schlangenart typischen Musterung – gelb gefärbte Halbmonde am Hinterkopf – nicht ganz erkennbar war, wurde das Bild digital mit einem Experten des Reptiliums Landau geteilt. Der Fachmann identifizierte das Tier zweifelsfrei als heimische Ringelnatter. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren somit nicht erforderlich. Ausgewachsene Tiere können bis zu 120 Zentimeter lang werden. In Deutschland ist die Ringelnatter besonders geschützt und darf daher nicht belästigt, gefangen oder gar getötet werden.

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