Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dritte Liga: TSG Haßloch beendet in Hanau die Saison

Plant bereits für die nächste Runde: Trainer Christian Job.
Plant bereits für die nächste Runde: Trainer Christian Job.

Zum vorerst letzten Mal werden die Handballer der TSG Haßloch in der dritten Liga am Ball sein. Das letzte Saisonspiel steigt in Hanau.

Nachdem der Abstieg seit drei Wochen feststeht, geht es zum Tabellenvierten HSG Hanau (Freitag, 20.15 Uhr, Main-Kinzig-Halle). Dementsprechend sind die Rollen klar verteilt. Während für die Gastgeber ein Sieg nach zuletzt zwei Niederlagen zu Hause gegen den Longericher SC und in der Fremde bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II zum Saisonabschluss Pflicht ist, wollen sich „die Bären“ mit einer „anständigen“ Leistung aus der Liga verabschieden.

Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit Jan Philipp Winkler, der erst zu Beginn der Saison vom HLZ Friesenheim-Hochdorf nach Hanau gewechselt ist. „Für diejenigen, die bisher nur dritte Liga gespielt haben, tut solch ein Abschied weh“, erklärt Job, der personell wieder nicht aus dem Vollen schöpfen kann. „Die Situation ist unverändert. Es geht für uns darum, uns noch einmal so teuer wie möglich zu verkaufen“, erklärt der Cheftrainer.

Einsatzzeit zur Ersatztorhüter

So fordert er, dass alle Akteure letztmals die Atmosphäre dritte Liga genießen und nochmals mit Kampf und Leidenschaft überzeugen. Dabei plant Job im letzten Spiel, dem jungen Japaner Riku Horakawa zwischen den Pfosten mehr Spielzeit einzuräumen. „Man muss sehen, wie das Spiel verläuft, aber ich möchte schon Riku, der die gesamte Saison stets im Training war, sich absolut als zuverlässig zeigte, diesmal mit mehr Spielanteilen belohnen“, so Job. Der junge Mann aus Tokio soll auch in der kommenden Saison bei den „Bären“ weiterwachsen und sich für mehr Spieleinsätze anbieten. Dabei war bis zuletzt nicht sicher, ob er von seinem Heimatland weiterhin ein Visum erhält. Das scheint jetzt fast sicher zu sein, sodass Job in der Regionalliga auf den jungen Torhüter, der derzeit in Mannheim lebt, setzen kann.

Nach dem Abpfiff soll es nicht zum direkten Abschied kommen. Dieser erfolgt am kommenden Dienstag, wenn sich die Mannschaft nochmals zum „Abschiedskick“ im TSG-Sportzentrum trifft, um sich dann voneinander zu verabschieden. Schon eine Woche später beginnt für den neuen TSG-Kader der erste Leistungstest für die neue Spielzeit. Auch wenn das erste offizielle Mannschaftstraining erst am 30. Juni beginnt, setzt Job auf Leistungsdiagnostik jedes einzelnen Spielers. „Schließlich hat jeder Spieler die Aufgabe, sich in der Pause konditionell fit zu halten“, erklärt der Trainer.

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