Niederkirchen Defibrillator auf dem Niederkirchener Sportgelände

Vertreter von FFC und TuS Niederkirchen ließen sich das Benutzen des Defibrillators erklären.
Vertreter von FFC und TuS Niederkirchen ließen sich das Benutzen des Defibrillators erklären.

Am Sportgelände in Niederkirchen gibt es einen Defibrillator. Jetzt ist Vereinsvertretern des 1. FFC und TuS Niederkirchen erklärt worden, wie das Gerät zur Behandlung von Kammerflimmern benutzt wird.

Der FFC habe den Defibrillator angeschafft. Die Gemeinde Niederkirchen habe sich mit einem Zuschuss daran beteiligt, so der FFC. Mit einem oder mehreren Stromstößen kann mit dem Defibrillator Kammerflimmern gestoppt werden. Dieses Flimmern ist eine unkoordinierte Serie von sehr schnellen, aber nutzlosen Kontraktionen des Herzmuskels – das Herz kann nicht mehr Blut in den Kreislauf pumpen.

Melanie Weber und Dieter Marx aus dem Vorstand des 1. FFC Niederkirchen, die Trainer des FFC, Niederkirchens Ortsbürgermeister Stefan Stähly und Kai Hoffmann, Vorsitzender des TuS Niederkirchen, ließen sich über die Nutzung des Defibrillators informieren. „Sie haben diesen wie eine Art Versicherung, die sie vor Ort haben und bestenfalls nicht in Anspruch nehmen müssen“, sagte Alexandra Ghabour von der Firma Aquadrat Medizintechnik GmbH & Co KG aus Frankenthal. Warum ist unser Herz so wichtig? Was passiert bei Kammerflimmern? Wie erkenne ich eine Person, die einen Defibrillator braucht? Wie genau verwende ich einen Defibrillator? Diese Themen wurden angesprochen, informiert der 1. FFC Niederkirchen.

„Ganz wichtig für alle: Der Defibrillator hängt am Eingang des Kabinentrakts am Sportgelände in Niederkirchen und ist für jeden zugänglich“, informiert FFC-Geschäftsführerin Anja Marx. Automatische Externe Defibrillatoren (AED) seien so konzipiert, dass sie im Notfall von jedem – auch von Laien – einfach und schnell angewendet werden könnten. Marx: „Grundsätzlich darf im Notfall also auch wirklich jeder einen solchen Defibrillator benutzen. Unser Gerät hat einen Umschalter für Kinder. Ansonsten wird man angeleitet, was zu tun ist.“ Das Gerät sei mit einem GPS-Sender ausgestattet. Marx: „Nicht erschrecken: Beim Öffnen des Kastens, in dem der Defibrillator aufbewahrt wird, erfolgt ein lautes Alarmsignal. Wollen wir hoffen, dass wir den Kasten nur für die Wartung öffnen müssen.“

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