Neustadt Bund gibt 150.000 Euro fürs Hambacher Schloss

Die Erlebnisqualität des Außengeländes des Hambacher Schlosses soll besser werden
Die Erlebnisqualität des Außengeländes des Hambacher Schlosses soll besser werden

Das Hambacher Schloss hat es in ein Förderprogramm des Bundes geschafft. Das Amt von Staatsminister Wolfram Weimer (CDU) hat am Donnerstag mitgeteilt, dass für die Sanierung und Modernisierung von zahlreichen Kultureinrichtungen rund 27 Millionen Euro bereitgestellt würden. Nach Angaben der Bundestagsabgeordneten Isabel Mackensen-Geis (SPD) und Johannes Steiniger (CDU) gehen 150.000 Euro davon an die Stiftung Hambacher Schloss. Konkret werde die Modernisierung des Kassenraums, des Ticketverkaufs und die Erhöhung der Informations- und Erlebnisqualität im Außengelände gefördert. „Diese Unterstützung ist nicht nur eine Anerkennung der nationalen Bedeutung des Hambacher Schlosses, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Stärkung unserer demokratischen Erinnerungskultur“, so Mackensen-Geis. Das Hambacher Schloss sei ein herausragender Ort deutscher Demokratiegeschichte – „hier wurden früh die Ideen von Freiheit, Einheit und Bürgerrechten formuliert, die unser Land bis heute prägen. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte wieder verstärkt unter Druck geraten, ist es von besonderer Bedeutung, solche Orte lebendig zu halten und ihre Geschichte für kommende Generationen erfahrbar zu machen.“ Steiniger betonte: „Die Bundesregierung hält Wort: Wir unterstützen die Wiege der deutschen Demokratie in Neustadt massiv.“ Der CDU-Abgeordnete ergänzte: „Das Schloss als eines der wichtigsten Symbole der Demokratiegeschichte bleibt so nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar. Ein wichtiger Schritt hin zum Jubiläum des Hambacher Fests 2032.“ Die Mittel stammen aus dem Programm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“. Weimer ließ dazu mitteilen, dass es ihm ein Anliegen sei, „unsere kulturellen Leuchttürme zu unterstützen und für die Zukunft zu stärken“.

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