Neustadt Beim Offenen Kanal hat es „klick“ gemacht

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Der Offene Kanal (OK) Haßloch/Böhl-Iggelheim ist einer von bundesweit 100 Gewinnern der „Google Impact Challenge“ geworden und erhält 10.000 Euro als Siegprämie.

Google

hat mit der „Impact Challenge“ ein millionenschweres Förderprogramm für Vereine und gemeinnützige Organisationen in Deutschland aufgelegt. Mit Preisgeldern von insgesamt 3,75 Millionen Euro sollen Menschen und Ideen gefördert werden, die mit Hilfe von Technik ihre Gemeinschaft voranbringen. Die „Google Impact Challenge“ versteht sich als eine Mischung aus Trainingsprogramm und Wettbewerb, an der gemeinnützige Organisationen mit innovativen Projekten teilnehmen. Zunächst war der OK in die Endrunde des Wettbewerbs gekommen (wir berichteten). Eine Jury, der Prominente wie beispielsweise Bundesministerin Manuela Schwesig, Tennisspielerin Steffi Graf und Nationaltorhüter Manuel Neuer angehörten, hatte den OK unter tausenden von Bewerbern unter die besten 210 lokalen Projekte gewählt. Per Mausklick konnte vom 8. bis 24. Februar jeder in einer öffentlichen Abstimmung im Internet darüber entscheiden, welche lokalen Projekte mit jeweils 10.000 Euro gefördert werden und welche „Leuchtturmprojekte“ jeweils 250.000 Euro bekommen sollen (Hauptgewinner: 500.000 Euro). Offenbar machte es dabei sehr häufig „klick“: Der Offene Kanal Haßloch/Böhl-Iggelheim erhielt genug Stimmen, um als eines von insgesamt 100 Projekten Sieger bei der „Google Impact Challenge“ zu werden und den Geldsegen in Höhe von 10.000 Euro zu bekommen. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen angekündigt, dass sie das Angebot des OK deutlich ausweiten wollen, sollten sie zu den Gewinnern gehören. „Wir sind überglücklich, dass wir es geschafft haben und möchten uns bei allen bedanken, die für uns abgestimmt haben“, kommentierte Vereinsvorsitzender Markus Merkler die Stimmung in Haßloch, kurz nachdem die beiden Vertreter Daniel und Ernst Lindenschmitt die freudige Nachricht von der Preisverleihung in Berlin per Kurznachricht nach Haßloch gemeldet hatten. Zusammen mit dem OK Haßloch/Böhl-Iggelheim waren aus Rheinland-Pfalz erfolgreich: die Ludwigshafener Projekte „Virtual Reality goes to school“, die „Stolperstein-App“ des Vereins „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ sowie „Ludwigshafen teilt“, das Maarmuseum Manderscheid und das Projekt „Teilhabe trotz HSP“. (guh)

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