Neustadt Bauentwicklung im Osten prüfen

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In die weitere Bauentwicklung der Stadt Deidesheim möchte die CDU-Fraktion im Stadtrat Bewegung bringen und hat deshalb einen Prüfungsantrag an die Verwaltung für das Plangebiet D8 im Osten der Stadt gestellt.

Über das im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde als D8 bezeichnete Gebiet – bei der jüngsten Ratssitzung grob mit „zwischen Aldi und Penny“ lokalisiert – gab es schon Anfang des ersten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert Diskussionen. Vor allem ging es dabei um die Hochwasserproblematik nach starken Regenfällen. Sie hat dem Wohngebiet im Deidesheimer Osten immer wieder zu schaffen gemacht. Die CDU möchte nun, dass die Verwaltung prüft, was Entwicklung und Ausweisung des Baugebiets kosten würde. Sie soll auch einen Überblick über die Anzahl der möglichen Bauplätze geben. Im Hinblick auf die alte Diskussion soll auch informiert werden, welche Auflagen für den Hochwasserschutz zu beachten wären. Und schließlich soll nach Möglichkeiten gesucht werden, ob ein Anschluss der Straße Vogelsang an die Buochserstraße (bei dem neuen Feuerwehrgerätehaus) geschaffen werden kann. Auch dies ist ein altes Thema, wenn es um die Entlastung und weitere Zufahrt für die Wohngebiete in Deidesheim-Ost geht. Im Stadtrat ist bereits mehrfach über die starke Belastung der Bürgermeister-Oberhettinger-Straße geklagt worden, die von der Appengasse aus bis zur Bezirkssportanlage ganz im Osten der Stadt führt. Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) sagte, bisher habe Deidesheim vor allem auf die bauliche Innenentwicklung gesetzt. Mit dem Plangebiet D5 im Norden der Stadt solle nun ein Baugebiet mit 20 bis 25 Plätzen dazukommen. Aber der Bedarf steige weiter, so Dörr, und das Ziel der Stadt sei, dass die Einwohnerzahlen moderat steigen. Herbert Latz-Weber (Grüne) erinnerte an die Diskussion zu Hochwasserschutz und Verkehr vor 15 Jahren; dazu müsse es noch Unterlagen aus dieser Zeit geben. Sein Fraktionskollege Franz-Josef Ratter regte an zu prüfen, ob ein Mischgebiet möglich sei, in dem sich auch Gewerbe ansiedeln könnte. | ff

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