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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Neustadt

Zur Sache: Die Kirschessigfliege

Drosophila suzukii ist der lateinische Name der Kirschessigfliege, die aus Südostasien stammt. 2011 wurde sie in Deutschland entdeckt, innerhalb weniger Jahre hat sie sich fest etabliert. Die Tiere werden zwei bis vier Millimeter groß. In der Fruchtsaison ritzt das Weibchen die Haut von frischen, reifen Früchten auf und legt seine Eier hinein. Die geschlüpften Larven ernähren sich vom Fruchtfleisch. Neben Weintrauben können unter anderem Kirschen, Him-, Brom- und Heidelbeeren, Pflaumen und Pfirsiche betroffen sein. Weil diese Fliegenart sich schnell vermehrt, kann sie in kurzer Zeit große Schäden anrichten. Sie befällt gesunde Früchte kurz vor der Ernte, wenn kein Insektizid mehr eingesetzt werden kann. Nach Angaben des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum schlüpfen in Deutschland bis zu acht Generationen Kirschessigfliegen im Jahr. Ein Weibchen legt im Durchschnitt etwa 400 Eier. |mefr

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