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Dienstag, 15. Januar 2019 Drucken

Neustadt Land

Weiter gegen Lösung des LBM

Neidenfels: Ortsbürgermeisterin Sybille Höchel macht bei Neujahrsempfang Verkehrsberuhigung zum Thema

Von Ewald Metzger

Ortsbürgermeisterin Sybille Höchel (links) bedankt sich bei Roswitha Kuhn (Mitte) und Angela Dörrzapf für die jahrelange Arbeit mit den Kindern.

Ortsbürgermeisterin Sybille Höchel (links) bedankt sich bei Roswitha Kuhn (Mitte) und Angela Dörrzapf für die jahrelange Arbeit mit den Kindern. ( Foto: ewm)

Beim zehnten Neujahrsempfang von Ortsbürgermeisterin Sybille Höchel (CDU) wurde nicht nur über Vergangenes, sondern auch viel über Zukünftiges gesprochen. Auch die Verkehrsberuhigung am Ortseingang war Thema.

Der Dauerbrenner im Ort – die verkehrsberuhigende Maßnahme des LBM am Ortseingang – wird die Gemeinde auch im neuen Jahr beschäftigen. Sybille Höchel versprach, dass sie und der Gemeinderat alles Mögliche versuchen werden, eine wie vom LBM geplante Dauerinstallation zu verhindern. Eigene Ideen lägen ja bekanntlich vor. Den Radweg – und den dort verlaufenden Verkehr – möchte die Gemeinde nicht durch den Ort, sondern über den Schlangenbrunnen führen. So gebe es keine Diskussion über die Gefährdung der Radfahrer, keine Anliegergebühren für Bewohner der Staatsstraße, der Schlangenbrunnen würde aufgewertet.

Der zweitgrößte Arbeitgeber der Gemeinde Neidenfels, die gemeindeeigene Kindertagesstätte, platzt aus allen Nähten (wir berichteten). An der Lösung des Problems arbeitet der Gemeinderat derzeit mit Hochdruck. Bürgermeisterin Höchel nutzte die Gelegenheit, um „Küchenfee“ Roswitha Kuhn und Erzieherin Angela Dörrzapf zu danken. Kuhn geht nach über 30 Jahren in den verdienten Ruhestand. Dörrzapf hatte zu Jahresbeginn ihr 25. Dienstjubiläum.

Höchel unterstützt privat wie auch mit der Gemeinde die Initiative „Freifunk“ und gab Andre Fassbender, als Neidenfelser und Initiator, die Möglichkeit, das Projekt „Freifunk“ vorzustellen und weitere Mitstreiter zu gewinnen. Kurz gesagt, bedeutet „Freifunk“ Internet über W-Lan für alle. Dazu müssen öffentliche Institutionen, Firmen und Privatpersonen bereit sein, sich einen zusätzlichen Router zu kaufen (Kostenpunkt: einmalig etwa 35 Euro). Dieser wird an das eigene Netzwerk angeschlossen und bekommt einen Teil der eigenen Übertragungskapazität zugeteilt für alle. Das eigene Netzwerk bleibt so geschützt. Der Freifunk-Router ist öffentlich zugänglich und leitet jeglichen Datenverkehr zu einer zentralen Stelle des Freifunk-Vereins, wo sie mit deren „Absende-Adresse“ ins Internet gelangen. Gleichzeitig verbindet sich der Freifunk-Router mit weiteren seiner Art in der Nachbarschaft und bietet dann einen durchgängigen Internetzugang in einer ganzen Gemeinde, einem Tal oder einer Region.

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