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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Neustadt Land

Pfalz-Uni: Hirsch beklagt fehlende Transparenz

«Landau.» „Die Idee einer Universität der Pfalz hat Charme und Potenzial.“ Mit diesen Worten reagiert der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch auf die RHEINPFALZ-Veröffentlichung von gestern. Er bedauert jedoch, dass das Land mit der Stadt Landau noch nie über dieses Thema gesprochen habe.

Wie berichtet, will die Landesregierung sehr rasch eine Entscheidung treffen, ob sie die Universität Koblenz-Landau auflöst und den Uni-Standort Landau mit der Technischen Universität Kaiserslautern fusioniert. Allerdings, so Hirsch, müssten West- und Südpfalz aus diesem Prozess gestärkt hervorgehen. Der Oberbürgermeister sprach sich dafür aus, auch den Standort Germersheim (Übersetzung, Sprach- und Kulturwissenschaften), der jetzt noch zur Uni Mainz gehört, in die Verschmelzungspläne einzubeziehen. Er passe sehr gut zu den Studienangeboten in Landau, die stark von der Lehrerausbildung geprägt sind.

Hirsch begrüßt, dass das Bildungsministerium bei dem Thema mit dem Landauer Asta im Gespräch ist, aber er erinnert auch an die Stadtratsforderung vom November, dass die Stadt einbezogen werden müsse, weil die Uni ein wesentlicher Standortfaktor ist. Doch bis heute habe das Ministerium noch kein Gespräch mit der Stadt geführt. Hirsch bedauert dies und spricht von einer wenig förderlichen fehlenden Transparenz. |rhp/boe

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