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Freitag, 03. November 2017 - 17:43 Uhr Drucken

Neustadt-Ticker

Haßloch: Holiday-Park-Mitarbeiter schwerer verletzt als angenommen

Aus sechs Metern Höhe ist ein Mitarbeiter des Holiday Parks am vergangenen Sonntag vom „Lighthouse Tower“ gestürzt.  Archivfoto: mehn

Aus sechs Metern Höhe ist ein Mitarbeiter des Holiday Parks am vergangenen Sonntag vom „Lighthouse Tower“ gestürzt. Archivfoto: mehn

Der Mitarbeiter des Holiday Parks, der am vergangenen Sonntag bei Wartungsarbeiten vom Kettenkarussell „Lighthouse Tower“ abgestürzt ist, hat schwerere Verletzungen davongetragen, als es zunächst den Anschein hatte. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache aus sechs Metern Höhe zu Boden gefallen, nachdem er beim Übersteigen von einer Leiter auf den „Stern“ des Leuchtturm-Karussells abgerutscht war. Parkmanager Bernd Beitz hatte am Sonntag erklärt, der Mitarbeiter sei auf seinen Füßen aufgekommen und glücklicherweise nicht schwer verletzt worden.

Operation war nötig



Am Freitag bestätigte Beitz auf Anfrage der RHEINPFALZ, dass der Mann operiert worden sei und sich derzeit noch im Krankenhaus befinde, aber auf dem Weg der Besserung sei. Weitere Angaben zur Art der Verletzungen und der Operation machte er nicht. Unmittelbar nach dem Unfall habe es danach ausgesehen, dass der Mitarbeiter glimpflich davongekommen sei, weil er seine Gliedmaßen habe bewegen können, erklärte Beitz. Erst im Krankenhaus habe sich herausgestellt, dass die Verletzungen doch schwerwiegender gewesen seien.

Sicherheitsgeschirr bei Höhenarbeiten Pflicht



Laut der internen Sicherheitsvorschriften in allen Unternehmen des Parkbetreibers Plopsa sei bei Höhenarbeiten vorgeschrieben, ein persönliches Sicherheitsgeschirr zu tragen, sagte Beitz. Das sei auch von der Berufsgenossenschaft so vorgeschrieben. Wie es dennoch zu dem Arbeitsunfall habe kommen können, müsse nun genau untersucht werden. Eine interne Prüfung laufe derzeit. Die Erkenntnisse werde der Holiday Park auch an die Berufsgenossenschaft weiterleiten. |guh

 

 

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