Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Dienstag, 14. August 2018 - 17:53 Uhr Drucken

Neustadt-Ticker

Haßloch: Schnelles Internet für Industriegebiet Süd

 Glasfaserkabel ermöglicht hohe Datenübertragungsraten. Foto: dpa

Glasfaserkabel ermöglicht hohe Datenübertragungsraten. Foto: dpa

Schnelles Internet kommt nun auch ins Haßlocher Industriegebiet Süd: 2019 wird die Deutsche Glasfaser GmbH den beteiligten Firmen eigene Kabel mit Bandbreiten von 200 bis 1.000 Mbit in der Sekunde bis direkt in die Betriebe legen. Die Mindestanzahl von zehn abgeschlossenen Verträgen wurde erreicht: Elf Unternehmen machen mit.

Bisher nur Schneckentempo



Viele Betriebe im Industriegebiet hatten in der Vergangenheit das Schneckentempo der Internetverbindung beklagt: ein klarer Wettbewerbsnachteil. Deshalb hatte die Gemeinde Haßloch im Frühjahr mit der Deutschen Glasfaser Business GmbH (Borken, Nordrhein-Westfalen) einen Kooperationsvertrag über die Versorgung mit schnellem Internet für das Industriegebiet Süd abgeschlossen. Kosten entstehen der Gemeinde nicht. Die Erschließung übernimmt die Deutsche Glasfaser, die diese Arbeiten auch finanziert. Das Unternehmen verlegt ausschließlich Glasfaserkabel, die direkt zu den Kunden führen. Damit ist das Unternehmen vom Leitungsnetz der Deutschen Telekom unabhängig.

Ausbau ab erstem Quartal 2019


Voraussetzung für einen Ausbau war aus Gründen der Rentabilität die Teilnahme von wenigstens zehn Betrieben. Diese Mindestanzahl ist jetzt erreicht und sogar leicht übertroffen worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Im ersten Quartal 2019 soll der Ausbau beginnen, für den acht bis zwölf Wochen veranschlagt werden.

Monatsbeiträge von 249 bis 949 Euro



Die Betriebe müssen eine Einmalzahlung von 499 Euro leisten sowie Monatsbeiträge von – je nach Wahl der Bandbreite – 249 Euro (200 Mbit), 549 Euro (500 Mbit) oder 949 Euro (1000 Mbit). Ausgebaut werden soll das ganze Industriegebiet Süd. Später hinzukommende Betriebe müssen die gleichen Monatsbeiträge, aber eine höhere Einmalzahlung von 1.000 Euro leisten. |guh

 

 

Neustadt-Ticker