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Freitag, 14. Juli 2017 - 18:14 Uhr Drucken

Neustadt-Ticker

Haßloch: Thorsten Kuschel prangert Umgang mit Jungschiedsrichtern an

Thorsten Kuschel Archivfoto: Kunz

Thorsten Kuschel Archivfoto: Kunz

Bei einem Spiel der weiblichen C-Jugend traut sich ein Jungschiedsrichter nach der Halbzeit nicht mehr, alleine auf das Feld zurückzugehen, um das Spiel zu Ende zu leiten. Ein anderer Jungschiedsrichter wird von einem Elternteil während und nach dem Spiel bedroht. Zwei Fälle, die Thorsten Kuschel beim jüngsten Verbandstag der pfälzischen Handballer in Haßloch den Delegierten vortrug. In einer flammenden Rede, die wir auszugsweise veröffentlichen, hielt er Erwachsenen, Trainern und Zuschauern den Spiegel vor. „Warum sind, Eurer Meinung nach, die Jungschiris so häufig mit der Spielleitung überfordert?“, fragte er. „Setzen wir in Jugendspielen die ,Alten’ an, sind sie den Vereinen zu alt – die kommen ja gar nicht mehr hinterher; die ,Jungen’ sind zu unerfahren und den steigenden Anforderungen auch in den untersten Spiel- und Jugendklassen, Eurer Meinung nach, (noch) nicht gewachsen.“
Seit die Kuschel-Rede auf Facebook erschienen ist, kommt der Schiedsrichter-Lehrwart kaum nach, Rückmeldungen zu sortieren. Lehrwarte anderer Verbände fragten, ob sie den Text verwenden dürfen. |thc

 

 

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