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Dienstag, 15. Januar 2019 Drucken

Neustadt: Lokalsport

Erster Formtest

Leichtathletik: Sportler der Region gewinnen 14 Titel bei Hallen-Pfalzmeisterschaften in Ludwigshafen

Von Heike Klein

«Ludwigshafen.» 14 Titel holten die Leichtathleten der Region bei den zweitägigen Pfalzmeisterschaften am Wochenende in der Ludwigshafener Leichtathletikhalle. „Wir nahmen ohne große Titelerwartung an den Wettkämpfen teil, da wir aus vollem Training heraus gestartet sind“, informierte Gabi Geiger, Trainerin der LG Neustadt. Dennoch zeigten ihre Athleten gute Leistungen. „Eine Bestätigung, dass das Training fruchtet“, so Geiger.

Till Saßmann holte den Titel im 60-Meter-Sprint in 7,94 Sekunden in der Altersklasse (AK) M13. „Er hatte einen deutlichen Vorsprung von mehr als einer halben Sekunde, was auf dieser Strecke deutlich sichtbar ist. Im Weitsprung verfehlte er mit 4,66 Metern nur um zwei Zentimeter den Titel“, betonte Geiger. Dazu kam ein dritter Platz über 800 Meter in 2:30,12 Minuten. Pfalzmeister wurde auch 400-Meter-Langsprinter Roy Heilmann in 50,33 Sekunden (wir informierten gestern). Er verfehlte zwar sein Ziel, unter der 50-Sekunden-Grenze zu bleiben, hat aber weiter für den Sommer die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften als Fernziel ausgegeben. Dafür muss er seine Freiluft-Bestzeit von 48,33 Sekunden unterbieten. Eine weitere Bronzemedaille gab es für Lilli Ulrich im Hürdensprint in 9,51 Sekunden.

Zwei Titel holte Rebekka Berlin für den LC Haßloch in der U18. Über 60 Meter Hürden kam sie trotz eines Strauchlers in 10,72 Sekunden ins Ziel. Im Stabhochsprung, ihrer Spezialdisziplin, gewann sie mit 3,20 Metern Gold. „Es war ein erster Formtest, die Ergebnisse waren für ihre Verhältnisse noch nicht optimal. Es ist ein Herantasten an die neue Altersklasse“, erklärte ihr Vater und Trainer Gerd Berlin. Im Hürdensprint war es auch der erste Wettkampf über den in dieser Altersklasse veränderten Abstand der Hürden. „Der Dreierrhythmus hat noch nicht ganz geklappt“, so Berlin. Ihre Schwester Johanna belegte in der U20 Rang zwei im Stabhochsprung mit 2,90 Metern. Silber gab es zudem für Anna Schönholz (W12) im Kugelstoßen mit 6,66 Metern. Drei Starts absolvierte Marlon Lintz. Zweimal Bronze über 60 Meter Hürden und im Hochsprung mit 1,56 Metern sowie ein sechster Platz im Sprint in neuer Bestzeit in 8,37 Sekunden waren seine Ausbeute. Nach einer langen Verletzungsphase im Sommer ist Sprinter Jonas Unruh wieder fit. Er holte in der U20 über 400 Meter den Titel in 50,70 Sekunden. „Dabei fehlte ihm die ernsthafte Konkurrenz“, informierte Paul Leibrocker, Pressesprecher des LC Haßloch. Mit neuer Bestleistung holte Moritz Märdian (M15) den Titel im Hochsprung mit 1,62 Metern.

Trainer Kurt Büttler meldete für die TSG Haßloch „erfolgreiche Tage“. Pfalzmeister wurde die 200-Meter- Staffel mit Bastian Friedrich, Ben Braun, Kai Schroth und Maximilian Vester in 1:45,09 Minuten. Im Kugelstoßen bei den Frauen siegte Lena Kleiber mit 10,13 Metern, im Hochsprung W14 gewann Selina Zimmermann (1,41 Meter). In der gleichen Disziplin holte Rahel Mayer den Titel in der W12. Seinen zweiten Titel erreichte Ben Braun mit 11,19 Metern im Dreisprung. Hier siegte auch Kim Vogt in der W15 mit 8,98 Metern. Zweite Plätze gab es außerdem für Selina Zimmermann (Weitsprung) und Thomas Füßer (Kugelstoßen). Bronze erreichten Bastian Friedrich (60 Meter, 200 Meter) sowie Lars Urich (Hürdensprint).

Beim TV Gimmeldingen stellte Marvin Kastl über 60 Meter Hürden in 8,69 Sekunden einen neuen Vereinsrekord bei den Männern auf. „Nach seiner Fußverletzung ist das eine sehr gute Zeit“, lobte ihn Trainer Lothar Spilke. Einen weiteren Titel holte Melissa Yilmaz (U18) über 400 Meter. „Es war ein souveräner Sieg bei ihrem ersten Lauf über diese Distanz“, sagte Spilke. Langstreckentrainer Jens Laudage ergänzte: „Die Pfalzmeisterschaften waren ein guter Test. Auch Calista Kerls, die bei ihrem ersten Start für Gimmeldingen etwas zu schnell über 800 Meter in das Rennen gegangen ist, ist auf einem guten Weg in die Saison.“ Kerls (AK U18) belegte in 2:44,55 Minuten Rang sechs.

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