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Dienstag, 04. Oktober 2016 Drucken

Haßloch

Auch Nordlicht Peder findet Gefallen am Pfälzer Wein

HASSLOCH: Herbstliches Wein-Nacht-Konzert des Musikvereins sorgt in der Aula des Hannah-Arendt-Gymnasiums für viel gute Stimmung

Das Wein-Nacht-Konzert des Musikvereins mit den „Alten Kameraden“ unter Leitung von Paul Mahl und dem Konzertanten Blasorchesters unter Leitung von Franz Zimnol am Samstag in der Aula des Gymnasiums wurde für das Publikum zu einem unvergesslichen Erlebnis, denn die Symbiose zwischen Wein und Musik gelang hervorragend.

 

Bestechend das breitgefächerte Repertoire der „Alten Kameraden“ und des Blasorchesters, die eine Auswahl von Weinliedern und fetzige Stücken wie die Starparade, die Lebenslust-Polka, den Champagner-Galopp oder Eartha Kitts „C`est si bon“ präsentierten. Der versierte Moderator Stefan Weis, selbst Mitglied des Blasorchesters, hatte die charmante Co-Moderatorin Susanne Münch, Mußbacher Weinprinzessin und Pfälzische Weinprinzessin, zur Seite. Er informierte die Zuhörer über die jeweiligen Musikstücke, schlug den Bogen zum Pfälzer Wein, Susanne Münch bot dazu mit Pfälzer Herzlichkeit eine exzellente Weinprobe. Dazu gab es im Ausschank mehrere Weine. „Machen Sie reichlich Gebrauch von den angebotenen Probemöglichkeiten, so dass Sie sich zu jedem Musikstück auf ein neues Weinerlebnis einlassen können“, umwarb sie das Publikum.

Geschickt und witzig wurde der Dialog zu einer heiteren Begegnungen mit einem Herrn aus Norddeutschland, Peder Pedersen, ausgebaut. Multitalent Stefan Weis setzte sich dazu eine Schiffermütze auf und brillierte im norddeutschen Platt, ein Gag, der die Zuhörer sehr amüsierte . „Möönsch, herzlichen Dank, Froin Susanne, Na, da sach ich doch mal: nich lang s-naggn, Kop in’n Naggn’“, meinte Weis alias Pedersen, als Susanne Münch ihm einen Portugieser Rosé bot. Doch auch weitere Höhepunkte hatten die Mitglieder der beiden Orchester in petto. Zu den Höhepunkten gehörten die ausgezeichneten Soloauftritte von Saxophonist Rainer Dietz und Trompeter Mario Münch. Eine weitere Überraschung gelang dem Dirigenten Franz Zimnol mit seinem Sologesang bei „In der Pfalz blühen unsere Reben“, bei dem das Publikum fröhlich mit einstimmte. Einen Hit landeten die Interpreten auch als Chor mit dem „Pfälzer Sängerspruch“. „Ein singendes Orchester, das finden Sie nicht überall“, pries Stefan Weis diese Nummer an.

Als Zugabe traten Christoph Janz und Charly Henry als Sänger mit dem Ohrwurm „Wir sehen uns wieder“ auf. Das Publikum war sich danach einig: Dieser musikalisch-weinselige Abend war eine Höchstleitung. Susanne Münch stellte dabei nicht nur die Weine vor, sie erzählte auch über die wunderbare Pfälzer Landschaft und über die Jungwinzer, so dass das Publikum eine insgesamt sehr bemerkenswerte Veranstaltung erleben durfte. Den Ideengebern und den Ausführenden wurde mit lang abhaltendem Beifall gedankt.

|my

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