Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Zweite Liga: BASF TC Ludwigshafen will möglichst schnell Klassenverbleib sichern

Starke Saison 2025 gespielt: Stephanie Visscher ist erneut im Kader des BASF TC Ludwigshafen.
Starke Saison 2025 gespielt: Stephanie Visscher ist erneut im Kader des BASF TC Ludwigshafen.

Mit einem Auswärtswochenende starten die Frauen des BASF TC Ludwigshafen in die neue Spielzeit der zweiten Tennisbundesliga.

Das Ziel von Cheftrainer Steffen Neutert ist dabei wie immer der Klassenverbleib. Auf dem Papier beginnt die neue Zweitligasaison der Ludwigshafenerinnen am Freitag direkt mit einem Spitzenspiel beim TC BW Vaihingen-Rohr. Die Gastgeberinnen und der BASF TC belegten im Vorjahr einträchtig die Plätze zwei und drei der Liga, waren bis zum Schluss Verfolger von Aufsteiger Heidelberg. Am Sonntag sind die Ludwigshafenerinnen bei Aufsteiger TC Raschke Taufkirchen in München zu Gast – Mannschaft der Tennisschule von Alexander Raschke, die als Zweite der Regionalliga Süd-Ost vom Rückzug des TA VfL Sindelfingen profitiert hatten. Gleich drei Spielerinnen aus Sindelfingen stehen dafür in diesem Jahr in der Aufstellung des BASF TC.

„Es ist wie immer unser Ziel, den Klassenerhalt so früh wie möglich klarzumachen und dann in der zweiten Saisonhälfte möglichst viele deutsche Spielerinnen einzusetzen“, erklärt Neutert. Dafür werde man erneut in der ersten Saisonhälfte jeweils so stark wie möglich stellen. Eine Planung, die er in dieser Spielzeit nicht mehr allein machen muss. Mit Daniel Merkert verstärkt der Trainer aus Sindelfingen nunmehr das Ludwigshafener Trainerteam, brachte von dort die Griechin Despina Papamichail, die die Meldeliste anführt, sowie die jungen Deutschen Pia Praefke und Amelie Justine Hejtmanek mit, wobei lediglich die Letztgenannte einen Einsatz im Zweitligateam hatte.

Harriet Dart auf Position zwei

Hinter der Griechin Papamichail steht in diesem Jahr die Engländerin Harriet Dart, die immerhin schon einmal auf Position 70 der Weltrangliste stand und mit 16 Turniersiegen auf ITF-Ebene ein gutes Empfehlungsschreiben für die Doppel mitbringt. Marina Bassols Ribeira aus Argentinien hatte schon im Vorjahr ihre Visitenkarte in Ludwigshafen abgegeben. Dahinter stehen die Italienerin Julia Riera, im Vorjahr noch in Liga eins für den LTTC Rot-Weiss Berlin im Einsatz, sowie die Bulgarin Gergana Topalova als Neuzugänge.

Altbekannt ist hingegen die Niederländerin Stephanie Visscher, die im Vorjahr in sieben Einsätzen in den Einzeln ungeschlagen geblieben war und mit einer Doppelbilanz von fünf Siegen und nur zwei Niederlagen ein ebenso stetiger Punktegarant für die Ludwigshafenerinnen war wie Mannschaftsführerin Selina Dal, die ebenfalls makellos in den Einzeln blieb, aber in den Doppeln (3:3) ein wenig schwächer abschnitt.

Zwei altbekannte Namen fehlen allerdings in der Meldeliste: Die Schwestern Sinja und Livia Kraus aus Mainz sind in dieser Spielzeit für den Ligarivalen Tennis 65 Eschborn gemeldet. Die Mannschaft ist am vorletzten Spieltag Gegner des BASF TC. Bis dahin will Steffen Neutert die nötigen Siege für den Klassenverbleib längst eingefahren haben. Das erste Heimspiel der Ludwigshafenerinnen ist am Donnerstag, 14. Mai, Gegner ist dann Bundesligaabsteiger Grün-Weiss Luitpoldpark München, der den direkten Wiederaufstieg anstrebt.

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