Wasserball
WSV Vorwärts Ludwigshafen will Revanche gegen den SC Neustadt
Verfolgerduell in der Wasserballliga Süd Bereits am Freitagabend empfängt der WSV Vorwärts Ludwigshafen den Lokalrivalen SC Neustadt II. Spielbeginn im Hallenbad Süd ist um 20.15 Uhr. An der Tabellenspitze der Liga steht der SV Weiden mit bislang einer Niederlage. Zwei Spiele hat hingegen der WSV Vorwärts verloren, könnte sich mit einem Sieg also auf die Verfolgung des ehemaligen Bundesligisten machen. Das Problem dabei: Eine dieser beiden Niederlagen mussten die Ludwigshafener mit 13:14 im Hinspiel in Neustadt schlucken. Leichter werde die Aufgabe im eigenen Becken nicht, vermutet Spielertrainer Oliver Görge.
„Ich gehe davon aus, dass Neustadt mit allem kommt, was sie haben“, ist er auf eine gut besetzte zweite Mannschaft gefasst. Das liege zum einen an der räumlichen Nähe, zum anderen daran, dass die Erste Mannschaft der Gäste erst am Samstag antreten muss, „und dann geht es natürlich darum, dass sie gegen uns gewinnen wollen“, so Görge zur gelebten Konkurrenzsituation mit dem „großen Bruder“ von der Weinstraße.
Kader ist komplett
Aber egal in welcher Besetzung der SCN nach Ludwigshafen kommen wird: „Wir müssen uns auf Geschwindigkeit einstellen.“ Damit hatten die Neustadter im Hinspiel den WSV vor allem in der Anfangsphase förmlich überrannt. „Und wir haben dann den Rest des Spiels versucht, diesen Rückstand wieder aufzuholen.“ Das sei allerdings nur beinahe gelungen. Deshalb müsse im Heimspiel vor allem die Anfangsphase passen. „Ich denke, dass wir im Eins-gegen-eins-Stellungsspiel unsere Vorteile haben werden“, sagt Görge zum Kräfteverhältnis im Wasser.
Taktisch rechnet er mit wenig Überraschungen. Dafür kennen sich beide Mannschaften zu gut. Das Spiel werde daher in erster Linie eine Sache von Einstellung, Konzentration und einem konsequenten Durchziehen des eigenen Konzeptes. Dafür hat der WSV-Trainer seinen kompletten Kader zur Verfügung. „Ich gehe davon aus, dass wir in Bestbesetzung antreten.“ Damit wären die Kräfteverhältnisse zumindest annähernd gleich – alles ist angerichtet für ein spannendes Derby.