Ludwigshafen
Wie Jana Stolle bei den Oberliga-Handballerinnen der TSG Friesenheim aufblüht
Die Handballerinnen der TSG Friesenheim kommen in der Oberliga besser in Fahrt. Zuletzt gewann die Mannschaft zweimal in Folge. Nun steht das Derby gegen die TG Waldsee an (Sonntag, 18 Uhr, TSG-Sportzentrum).
„Ich würde sagen, dass wir uns nach der Auftaktniederlage gefangen haben“, erklärt Jana Stolle. Tatsächlich gelangen den Friesenheimerinnen nach dem derben Saisonauftakt in Wittlich Erfolge gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam und bei den SF Budenheim. Zufrieden ist die Schülerin damit noch nicht. „Ja, wir haben in diesen Spielen unsere Stärken besser durchgebracht, aber ich würde sagen, dass wir noch einige Baustellen haben und noch nicht bei dem angelangt sind, was wir eigentlich spielen können.“Die 18-Jährige trägt dabei ein wenig mehr Verantwortung, als ihre ähnlich alten Teamkolleginnen, die ebenfalls noch für die A-Jugend der Friesenheimer spielberechtigt sind. „Ich hatte das Glück, dass ich letztes Jahr schon Einsatzzeiten in der Oberliga erhalten habe. Für mich ist es also nicht mehr die ganz große Umstellung“, sagt Stolle. Außerdem sei es ein Vorteil gewesen, dass sie dabei noch von den erfahreneren Spielerinnen lernen konnte. Davon sind aber nicht mehr allzu viele übrig. Spielerinnen, die gerade aus der Jugend herausgewachsen sind oder, wie Stolle, dort noch spielen dürfen, sind gefordert.
Beste Torschützin bei der TSG Friesenheim
Und die machen ihre Sache gut. Mit elf Treffern gehört die Rechtsaußenspielerin aus dem Feld heraus zu den treffsichersten TSG-Torschützen. Zufrieden ist sie damit noch nicht. „Schließlich ist die Torquote auf den Außenpositionen entscheidend. An meinen Abschlüssen muss ich noch arbeiten“, sagt sie daher. Körperlich müsse sie auch noch zulegen, ergänzt sie. Man nimmt ihr ab, dass sie diesen Vorsatz auch umsetzen wird.
Waldsee gibt verzerrtes Bild ab
Vor der Aufgabe gegen Waldsee ist Stolle nicht bange. „Obwohl die meisten von uns noch nie gegen Waldsee gespielt haben“, sagt sie. Stolle rechnet mit einem erfahrenen und unangenehmen Gegner. „Wir dürfen uns nicht davon täuschen lassen, dass die TG die letzten beiden Spiele verloren hat.“ Denn die Oberliga sei in diesem Jahr schwer auszurechnen. „Da waren einige überraschende Ergebnisse dabei. Das ist alles noch ziemlich durcheinander.“ Umso wichtiger sei es, sich früh nach hinten abzusichern. Und das wollen die jungen TSG-Damen am Sonntag mit dem dritten Sieg in Serie in Angriff nehmen.
Die Männer der VTV Mundenheim spielen heute gegen die HSG Worms (18 Uhr, Schulzentrum Mundenheim). Die VTV-Damen treten heute, 18.10 Uhr bei der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam an.