LUDWIGSHAFEN Was unsere Leser von Apache 207 halten

Apache 207
Apache 207

Apache 207 – ein großer Sohn Ludwigshafens? Die Frage, die wir in der Ausgabe von Dienstag gestellt und die unsere beiden Autoren im Format „Streitfall“ ganz unterschiedlich beantwortet haben, bewegt offensichtlich viele unserer Leser. Und auch sie sind sich nicht einig, ob der 23-jährige, aus der Ludwigshafener Gartenstadt stammende Rapper ganz großartige oder ganz grausige Musik macht.

„Nie von der Dame gehört“

„Apache 207? Nie von der Dame gehört“, schreibt in dem sozialen Netzwerk Facebook ein Nutzer, der sich mit Star Trek offenbar besser auszukennen scheint. Das optische Erscheinungsbild des Ludwigshafeners, der mit bürgerlichem Namen Volkan Yaman heißt und seit über einem Jahr als Apache 207 die deutschen Singlecharts aufmischt, ist auch in anderen Beiträgen Thema. „Anscheinend hat sein Friseur schon länger Lockdown“, schreibt jemand, und ein anderer: „Bülent Ceylan rappt jetzt? Oha …“

Auch Vergleiche mit einem anderen Mannheimer Künstler ziehen die RHEINPFALZ-Leser auf Facebook. „Solange er nicht rumschwurbelt wie der Mannheimer“, schreibt ein Westpfälzer, ohne auszuführen, was an Xavier Naidoo ihm am meisten missfällt: seine Lieder oder seine bedenklichen Theorien einer großen Weltverschwörung. Über Apache 207 wird dagegen viel Freundliches geschrieben: „Apache hat tolle Lieder. Ich mag ihn sehr gerne.“ Oder: „Gibt noch Indianer in Ludwigshafen.“ Und: „Meine Tochter 2 Jahre mag seine Musik gerne.“

Bei manch einem Leser konnten wir eine Bildungslücke schließen: „Wer ist dieser Mann? Sieht irgendwie nach Anfang 1990er aus.“ Bei dieser jungen Frau dürfte aber jeglicher Überzeugungsversuch zum Scheitern verurteilt sein. „Hab mich immer gefragt, wer solche grauenhafte Musik machen kann“, schreibt sie – und versieht ihren Beitrag mit gleich drei Kotz-Emojis.