Handball
TSG Friesenheim bezwingt Kandel
So hatte sich Eyub Erden den Auftritt seines favorisierten Teams nicht vorgestellt. An seiner früheren und bald wieder neuen Wirkungsstätte enttäuschte seine Sieben. Der A-Lizenzinhaber kehrt zum 1. Juli wieder nach Friesenheim zurück und wird als Cheftrainer das neugegründete HLZ Rhein-Neckar-Pfalz, die Kooperation zwischen den Kurpfalz-Bären und der TSG Friesenheim übernehmen. Und er sich zeigte sich beeindruckt vom Auftritt seiner künftigen Spielerinnen. Auch deshalb, weil die Mannschaft um Kapitänin Lara Schneider beherzt, engagiert und mit viel Willensstärke in die Partie ging und sich an die taktische Vorgabe hielt. „Unser Ziel war es, die schnelle Mitte und die zweite Welle zu verteidigen. Das ist uns heute gut gelungen“, lobte Buschsieper den engagierten Auftritt seiner Mannschaft, die auch ihre körperlichen Vorteile ausspielen konnte.
Angelina Schreyer glänzt in der Schlussphase
Besonders Maike Freitag mit ihren Distanzwürfen aus der zweiten Reihe und Angelina Schreyer am Kreis brachten die Gäste immer wieder in Verlegenheit. Im Innenblock überzeugten die beiden Spielerinnen zusammen mit Jana Heidger und ließen nicht allzu viele Möglichkeiten der Gäste zu. Dazu parierte Torfrau Kendra Little immer wieder stark und hielt in kritischen Situationen mit ihren Paraden ihre Mannschaft im Spiel.
In der Schlussphase setzte sich dann Angelina Schreyer sich drei Mal in Folge im Eins gegen Eins-Duell (31:30, 33:31 und 34:31) durch, und die Eulen sorgten für eine faustdicke Überraschung. Dann war Kreisch-Alarm angesagt.
TSG Friesenheim: Little - Freitag (10), Schneider (3), Heidger (6) - Walburg (4), Sulta - Schreyer (9/1) - Michel (2), Kerth Hessler, Schütz, Etzel
TSV Kandel: Dettling, Philipp - Susanne Kappes (6), R. Brecht (9/3), Hauck (4) - Kuczaty (3), F. Brecht (3) - Zellmer (3) – Janssen (3), Pfirrmann, C. Kappes, Genova (1)
Spielfilm: 4:4 (8.), 9:8 (12.), 12:11 (15.), 13:14 (23.), 15:15 (26.), 17:18 (29.), 18:18 (30., Halbzeit), 21:19 (35.), 25:22 (42.), 26:26 (48.), 29:30 (54.), 31:30 (57.), 34:32 (60., Ende) - Zeitstrafen: 10/4 - Siebenmeter: 2/1 - 4/3 - Beste Spielerinnen: Freitag, Little, Schreyer - Susanne Kappes, Rebecca Brecht - Zuschauer: 40 - Schiedsrichter: Jelicic/Zintel (St. Ingbert).