Ludwigshafen STADTNOTIZEN: ÖPNV: Uebel fordert Verbesserungen

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Der bedarfsgerechte Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) wird nach Einschätzung des CDU-Oberbürgermeister-Kandidaten Peter Uebel eine der wichtigsten, aber auch schwierigsten Aufgaben der nächsten Jahre sein: „Wir brauchen einen guten ÖPNV, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen und den Verkehrsfluss während des Hochstraßenabrisses zu erhalten.“ Dabei muss es laut Uebel auch darum gehen, die Verbindungen zwischen Stadtteilen zu verbessern. „Ich werde mich deshalb zum Beispiel für eine direkte Busverbindung von der Notwende nach Oppau und eine Wiederaufnahme des Stadtbahnverkehrs an Wochenendabenden über die Linie 4 hinaus einsetzen.“ Uebel fordert zudem die Anschaffung moderner Fahrzeuge: „Baden-Württemberg fördert die Anschaffung von neuen Bussen und Bahnen, Rheinland-Pfalz tut dies bisher nicht“, kritisiert er das Land. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Uebel die Sicherheit in den Fahrzeugen und an den Haltestellen. Er plädiert deshalb für einen flächendeckenden Ausbau der Videoüberwachung und mehr Servicepersonal. Für die Weiterentwicklung des bisherigen Einweisungsgebiets in Mundenheim West (Flur-, Kropsburgstraße) braucht es nach Ansicht der Mundenheimer CDU eine Abkehr von hoher Verdichtung und einseitiger Belegung durch sozialen Wohnungsbau. Die Sprecherin der Ortsbeiratsfraktion, Wilhelma Metzler, nennt drei Punkte, die ihr dabei wichtig sind: Der erste Punkt ist demnach der bauliche Zustand. „Am besten wäre es, die alten Notunterkünfte komplett abzureißen. Auf einem Teil der Fläche könnten neue Unterkünfte entstehen“, so Metzler. Dabei sollte man sich am gesunkenen Bedarf orientieren. „Es ist ja eine gute Nachricht, dass wir das Einweisungsgebiet in diesem Umfang nicht mehr brauchen. Bei der baulichen Qualität kann man sich an den neu errichteten Flüchtlingsunterkünften orientieren.“ Der zweite Punkt ist für sie die soziale Betreuung. Ziel müsse es sein, möglichst vielen Menschen einen Weg zurück in ein geregeltes Leben mit Arbeit und einer bezahlbaren Wohnung zu ermöglichen. Das erfordere Anstrengungen von der Stadt, aber auch von den Betroffenen selbst. Der dritte Punkt sei die Weiterentwicklung des Gebiets, das kein benachteiligtes Quartier bleiben dürfe. „Unser Wunsch als CDU vor Ort ist es, hier eine Mischung aus Reihenhausbebauung und kleinen Mietwohnungseinheiten zu ermöglichen.“

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