Ludwigshafen Solide Basis sorgt für Wettbewerbsfähigkeit

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Oppau. Nicht ohne Stolz sehen Malermeister Ralf Jakoby, seine Mutter Doris Jakoby und seine Frau Silke auf die vergangenen 50 Jahre zurück. Im Wandel der Zeit hat sich ihr Oppauer Familienunternehmen als wettbewerbsfähiger Handwerksbetrieb bewährt.

Begonnen hat die Geschichte des Unternehmens am 1. März 1967. Malermeister Klaus Jakoby wagte damals den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete in Oppau seinen eigenen Betrieb. Unterstützt wurde er von Anfang an von seiner Ehefrau Doris Jakoby, die sich um die kaufmännischen Angelegenheiten und die Kundenbetreuung kümmerte. Klaus Jakoby machte sich vor allem durch Arbeiten für Privatkunden einen guten Namen und sicherte den durch einen zufriedenen Kundenstamm. Gesellen und ein Lehrling kamen bald hinzu, und 1979 ergab sich mit der Möglichkeit, als Vertragsunternehmen in der BASF tätig zu werden – ein zweites wichtiges Standbein für den Familienbetrieb. Die Arbeit bei der BASF trug in den Folgejahren zum kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens bei. So entstand mit der Zeit eine solide Basis, die es der Firma nach eigenen Angaben ermöglicht, auch in der heutigen Zeit des verschärften Wettbewerbes wirtschaftlich und erfolgreich arbeiten zu können. Der über die Jahre stets gepflegte familiäre Charakter des Betriebs sei dadurch aber nicht verlorengegangen. Für die Kontinuität innerhalb der Familie steht heute der Sohn des Firmengründers, Ralf Jakoby. „Als Schüler habe ich immer in den Ferien ausgeholfen und so mir ein Taschengeld dazu verdient“, berichtet er. Nach dem Abitur trat er als Auszubildender in den elterlichen Betrieb ein, nach Abschluss und Berufspraxis absolvierte er die Badische Malerfachschule in Lahr und erwarb den Meistertitel. Zahlreiche Fortbildungen schlossen sich an, um gute Voraussetzungen für die Führung des Betriebs zu schaffen. Am 1. Februar 2005 war es so weit: Gemeinsam mit seiner Ehefrau Silke, die nun für den kaufmännischen Bereich zuständig ist, übernahm Ralf Jakoby den elterlichen Betrieb. Klaus und Doris Jakoby standen ihnen nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ralf Jakoby zurückblickt, sieht er seinen Vater als guten Chef und Vater. Bis zu seinem Tod im Jahr 2011 sei er eine Stütze für den Betrieb gewesen. „Er hat mit immer geholfen“, sagt sein Nachfolger, der froh ist, im Malerhandwerk seine berufliche Erfüllung gefunden zu haben. Das Schöne an dem Beruf sei der Kundenkontakt, dass man etwas gestalten und bewirken und das Ergebnis der Arbeit sehen könne. Auch der familiäre Charakter der Firma spreche ihn an. „Von unseren neun Mitarbeitern ist der älteste seit 45 Jahren, der jüngste seit 15 Jahren im Betrieb“, erklärt der Malermeister. Er kenne seine Leute und könne sich auf sie verlassen. Dass der Malerbetrieb Jakoby für hochwertige Arbeit stehe, dokumentiere auch das Gütesiegel der Fördergesellschaft „Qualität im Handwerk“, sagt Jakoby. 2010 erhielt er es als einer der bundesweit besten Innungsbetriebe des Malerhandwerks. |enk

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