Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel So läuft der Glasfaser-Ausbau in LU-Gartenstadt

So sieht eines der Glasfaserkabel aus, das seit Kurzem in der Gartenstadt verlegt wird.
So sieht eines der Glasfaserkabel aus, das seit Kurzem in der Gartenstadt verlegt wird.

Mitte April hat die Telekom Glasfaser-Arbeiten in der Gartenstadt begonnen. Der Betreiber gibt Auskunft – und gelobt Besserung bei „Drückerkolonnen“.

Die Telekom verlegt Glasfaser in der Gartenstadt. Am 22. April habe man damit im Bereich der Dhauner Straße begonnen, wie eine Vertreterin der Firma dem Ortsbeirat bei dessen jüngster Sitzung mitteilte. In den kommenden Wochen und Monaten soll fast der gesamte Bereich zwischen Meckenheimer Straße und Von-Kieffer-Straße ans Netz gebracht werden.

Momentan ist der Parkplatz „Am Bruch“ in der Kallstadter Straße ein Lagerplatz für Material des Telekommunikationsanbieters. Dies sei bis Ende 2026 mit der Stadt abgesprochen, so die Vertreterin, nach Möglichkeit wolle man den Platz aber bis Abschluss der Arbeiten nutzen. Fertig werden soll alles bis etwa Ende 2027.

Laut Telekom sind rund 1600 Glasfaser-Verträge mit Anwohner in der Gartenstadt abgeschlossen worden, 9000 Haushalte könnten den Anschluss beantragen. Aktuell werde der Hausanschluss ohne Extrakosten noch angeboten, damit müssen Hausbesitzer keinen Mehrbetrag zahlen, damit ein Anschluss vom zentralen Kabel unter der Straße ins Haus gelegt wird. Anders als bei anderen Anbietern gebe es allerdings keine Mindestanzahl an Verträgen, damit der Ausbau überhaupt stattfindet.

Mahnung wegen rabiater Vertreter

Trotzdem gehen die Vermarkter vor Ort nach dem Dafürhalten der Ortsbeiräte häufig unsensibel vor. Wie mehrere Mitglieder des Beirats erklärten, seien die von der Telekom beauftragten Werber bisweilen unhöflich, aufdringlich oder drohten mit Vertragskündigung, zudem könnten sie häufig keine tiefergehenden Fragen beantworten.

Die Vertreterin der Telekom betonte, dass kein Vertrag gekündigt werde, wenn sich ein Kunde nicht für Glasfaser entscheidet, und dies zu behaupten, sei unzulässig. Sie versprach, die Teams vor Ort zu gutem Verhalten zu ermahnen. Keine Beschwerden gab es bisher über die Bauarbeiter. Diese arbeiteten schnell und kündigten die Einschränkungen im Verkehr rechtzeitig mit Flyern an, wie eine Ortsbeirätin bestätigte.

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