Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Sanierung Mundenheimer Straße: „Gerade zu Zeiten des Schichtwechsels ist das heftig“

 Volker Endres hat in der Mundenheimer Straße mit Robin Walch gesprochen.
Volker Endres hat in der Mundenheimer Straße mit Robin Walch gesprochen.

Irgendwo in Lu sind wir jede Woche auf der Suche nach interessanten Gesprächspartnern. Am Freitag haben wir in der Mundenheimer Straße Robin Walch getroffen.

Ab dem dritten Quartal soll die Mundenheimer Straße zwischen Südweststadion und Adlerdamm saniert werden. Betrifft Sie das?
Unmittelbar eigentlich nicht. Ich fahre in der Regel in die andere Richtung und über die Lagerhausstraße. Allerdings ist dort jetzt schon ziemlich viel Betrieb. Wenn die Straße oben gesperrt wird, ist unten dafür dann sicher noch mehr los.

Wie schlimm ist es denn aktuell?
Gerade zu den Zeiten des Schichtwechsels ist das schon heftig. Da brauche ich von Tor 7 für dreieinhalb Kilometer schon jetzt meine 20 bis 25 Minuten. Das wird sicher nicht besser, wenn die eine Brücke und die Rheinuferstraße gesperrt werden.

Wäre das Fahrrad eine Alternative?
Ja. Das ist sicher eine Option, über die ich nachdenke. Aktuell habe ich zwar kein Fahrrad, aber ich denke darüber nach.

Denken Sie an eins mit oder ohne Motor?
Normalerweise würde das sicher auch ohne Motor ausreichen, aber wahrscheinlich würde ich mir dann doch eins mit Motor holen. Das ist einfach bequemer.

Sie arbeiten bei der BASF. Wie kam es dazu?
Ich komme aus Heilbronn. Dort gab es für die berufliche Entwicklung nicht so viele Chancen. Deshalb bin ich für eine Umschulung nach Ludwigshafen gekommen und bin jetzt hier.

Haben Sie denn schon Anschluss gefunden?
Ja. Mein Freundeskreis hier in Ludwigshafen besteht vor allem aus Handballern.

Wie kam es dazu?
In der Umschulungsklasse war der Bruder eines Trainers von den VTV Mundenheim. Der hat mich mitgenommen. Dort spiele ich jetzt in der zweiten Mannschaft.

Sie sind handballbegeistert?
Ja, sehr. Am Wochenende fahre ich mit meinem Vater zum Final-Four-Turnier nach Köln. Das wird sicher ein großartiges Erlebnis. Wir fahren jetzt gleich los. Meine Schwester lebt in Düsseldorf. Die besuchen wir am Freitag und Samstag, Sonntag sind wir dann in Köln.

Auch dafür betrifft Sie die Sanierung der Mundenheimer Straße ja nicht.
Stimmt. Da fahren wir auch in die andere Richtung. Aber jetzt, wenn ich darüber nachdenke: Die Sanierungsstrecke liegt ja in Richtung unserer Trainingshalle. Zumindest hätte ich dann während der Bauarbeiten eine gute Begründung, wenn ich zu spät ins Training komme.

Weitere Teile der Serie lesen Sie hier:

Von Stuttgart an den Rhein

Vom Leben in den denkmalgeschützten Neuen Hofgärten

Holger Kaul über die BASF und wie es in der Stadt weitergeht

Michael Hauptmann über den Niedergang der Innenstadt

Von der elterlichen Gastronomie zur BASF

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