Fechten
Südwesttitel: Gold und Bronze im Teamwettbewerb
In der U17 gab es eine Medaille für die TSG: Maya Ehret gewann unter 18 Starterinnen Silber. Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, als dass Maya noch in der U15 antreten darf. Nervenstark hatte sie sich im Halbfinale 15:14 gegen Anna-Helena Schallert (Fechtzentrum Maxdorf) durchgesetzt. Im Finale unterlag sie der drei Jahre älteren Amelia Betz (TV Dillenburg). Die ebenfalls in der U15 startberechtigte Nikola Maria D’Onghia verpasste das Podium und erreichte Rang sechs. Lena Münstermann und Emilia Benz kamen auf die Plätze elf und zwölf. Bei den U17-Jungs schaffte es Silas Herrmann in die Finalrunde. Er beendete das Turnier auf Position acht. Gabriel Debeauvais, Damon Herring und Benedikt Ziegler schieden jeweils nach dem ersten Gefecht in der Direktausscheidung aus.
In der U13 verpasste Mirja Herrmann nach einer knappen 6:7-Niederlage nach Zeitablauf das Halbfinale. Sie schloss das Turnier auf Rang fünf ab. Direkt hinter ihr landete Nellie Sauer. Bei den ganz Kleinen gab es Gold für Lilly Sauer und Silber für Theodor Zeeden in der U9. Bronze holte sich Jonah Arturo Abreu Tovar (U11). Maximilian Stobbe und Moritz Ehret landeten hier auf den Plätzen fünf und sechs.
Optimal lief es in den Mannschaftskämpfen, die Mixed-Teams holten Gold und Bronze. Im Halbfinale mussten TSG I und TSG II gegeneinander antreten, erwartungsgemäß siegte die erste Mannschaft. Die zweite mit Emilia Benz, Lena Münstermannn, Benedikt Ziegler und Damon Herring zeigte große Moral und gewann das kleine Finale gegen Ausrichter Mainz-Gonsenheim 45:33. Die erste Mannschaft mit Silas Herrmann, Gabriel Debeauvais, Nikola D’Onghia und Maya Ehret gewann das Finale gegen den TV Dillenburg mit gleichem Ergebnis.
Zeitgleich zur Jugend waren Friesenheims Veteraninnen im Einsatz. Beim DFB-Qualifikationsturnier „Wappen von Hamburg“ zeigte sich Bettina Fichtel in der Altersklasse 60 in bestechender Form und gewann das Turnier vor der frisch gebackenen Mannschaftsweltmeisterin Carolin Marheineke (Heidelberger Fechtclub). Sonja Tippelt holte in der AK 50 Silber, sie verlor das Finale gegen Julia Ehlermann (SV Waldkirch) knapp. Renate Alles gab nach monatelanger Verletzungspause ihr Comeback auf nationalem Parkett landete auf Rang acht. Einen weiteren Erfolg verbuchten die Frauen im Deutschlandpokal. Fichtel, Tippelt und Alles gingen mit Nachwuchsfechterin Lena Münstermann gegen den Wiesbadener FC ins Rennen. Den anfänglichen 2:4-Rückstand drehte das Team rasch und zog anschließend gnadenlos davon: 45:27 setzten sich die Eulen und stehen in der zweiten Pokalrunde.