Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Roko Peribonio bleibt in Hochdorf

Roko Peribonio hatte andere Angebote vorliegen. Doch der Torwart bleibt in Hochdorf.
Roko Peribonio hatte andere Angebote vorliegen. Doch der Torwart bleibt in Hochdorf.

Heimpremiere für Gabriel Schmiedt: Obwohl der Trainer der HSG Friesenheim-Hochdorf seit Anfang Februar im Amt ist, erlebt er gegen die HG Saarlouis nach drei Spielen in fremden Hallen sein erstes Spiel als Verantwortlicher im TVH-Sportzentrum (Samstag, 19 Uhr).

„Das Spiel in Großsachsen war ein großer Schritt nach vorne“, sagt Roko Peribonio. Der 30-Jährige hat als Torhüter einen guten Blick auf seine Vorderleute. Was er zuletzt gesehen hat, hat ihm, trotz der erneuten Niederlage im Kellerduell – es war bereits das zehnte Spiel in Folge ohne Sieg – offensichtlich gefallen. „Die Qualität ist in der Mannschaft vorhanden. Wir müssen uns da Schritt für Schritt herausarbeiten. Das ist alles eine Kopfsache“, erklärt er: „Wir müssen wieder einen stärkeren Teamgedanken entwickeln.“ Der wird in der Abstiegsrunde gefordert sein für das aktuelle Schlusslicht der Drittligastaffel F. Was dabei hilft sind Siege. Am besten gleich einer am Samstagabend. Die Chancen darauf seien nicht schlecht. „Saarlouis liegt uns von der Spielweise her“, sagt Peribonio. Nur knapp schrammte die HSG dort an einem Sieg vorbei, musste sich in letzter Sekunde mit einem Unentschieden begnügen. Doch alles unterliege nunmehr der Vorbereitung auf die Abstiegsrunde. Da bleiben nur der Erste und zweite in der Liga.

Der Ligaverbleib wird eng für Hochdorf

Der Abstiegsrunde blickt Peribonio optimistisch entgegen. Er hat seinen Vertrag bei der HSG vor wenigen Wochen verlängert. „Mich überzeugt das Konzept, junge Spieler zu entwickeln“, sagt der Torhüter mit dem kroatischen Pass. Dabei spiele die Liga weniger eine Rolle, „auch wenn ich natürlich die Klasse gerne halten würde.“ Seine Vertragsverlängerung sei als Signal an die Mannschaft zu verstehen. „Wir haben in Saarlouis eine überragende Abwehr gestellt und der Angriff war auch gut. Wir haben nur in den letzten fünf, sechs Angriffen das entscheidende Tor nicht gemacht.“

„Personell sind wir dafür gut aufgestellt“, betont Trainer Schmiedt. Nur Leo Pfeil und Patrick Friedmann fehlen. Die Vorgaben klingen einfach, sind aber schwer umzusetzen. „Wir wollen weiter an den Kleinigkeiten arbeiten und uns Schritt für Schritt verbessern“, fordert der HSG-Trainer. Er warnt vor dem Gegner, der sich noch Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Sechs macht. „Saarlouis hatte zu Rundenbeginn Probleme. Die Mannschaft hat sich aber mittlerweile gefunden und spielt seither solide. Schmiedt warnt vor dem Tempohandball der Gäste, die außerdem mit Tommy Wirtz und Tom Paetow gleich zwei de fünf erfolgreichsten Torschützen der Liga in ihren Reihen haben. „Unser Rückzugsverhalten muss passen“, lautet deshalb eine weitere Forderung des HSG-Trainers an seine Mannschaft. Denn eines ist auch klar: „Wir haben endlich wieder ein Heimspiel. Das wollen wir gewinnen.“

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