Ludwigshafen Rheingönheim: Aldi-Pläne sorgen für Aufregung
Die Pläne für den Neubau einer Aldi-Filiale in Rheingönheim sorgen für Aufregung. SPD und FDP sehen noch „erheblichen Gesprächsbedarf“, teilte die sozialliberale Fraktion im Ortsbeirat mit.
Die Discounterkette sieht am bisherigen Standort im Gewerbegebiet Mörschgewanne aus Platzgründen keine Möglichkeit, um dort eine neue Filiale zu bauen. Deshalb wird nach einem anderen Standort gesucht. Der TV Rheingönheim (TVR) hat dafür ein Gelände ins Spiel gebracht, das ihm teils selbst gehört, teils gepachtet ist. Der Verein macht dazu eine Mitgliederversammlung am 24. Oktober. Im Gegenzug erhofft sich der TVR von Aldi finanzierte neue Sportanlagen. CDU-Ortsvorsteher Wilhelm Wißmann fände diese Lösung gut.
SPD und FDP kritisieren jedoch, dass der Ortsbeirat nicht eingebunden worden sei. Es gehe um eine massive Veränderung des Ortskerns, betont Fraktionssprecher Thomas Engeroff. Vor allem die Verkehrssituation bereite Sorgen. „Schon vor Jahren war der Standort für einen Supermarkt im Gespräch“, sagt Julia Appel (SPD). Doch damals habe es Bedenken der Anwohner wegen Lärm und Verkehr gegeben. Die Anwohner müssten miteingebunden werden. Thomas Schell (FDP) fordert, eine Weiterentwicklung neben der Bezirkssportanlage in die Debatte miteinzubringen.