Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Promenadenplausch: Mit Hund im Kino

Kathy (links) und Sabine haben ihren Boston Terrier Pino mit auf die Parkinsel gebracht.
Kathy (links) und Sabine haben ihren Boston Terrier Pino mit auf die Parkinsel gebracht.

Die letzten Tage des Festivals des deutschen Films sind angebrochen. Bei aller Routine der Stammgäste gibt es auch Überraschungen – wie Pinos Abstecher in die Zeltstadt.

Schläfrig blinzelt Boston Terrier Pino vom Schoß seines Frauchens Sabine. „Normalerweise liegt er jetzt schon auf dem Sofa und schläft“, erklärt die 46-Jährige schmunzelnd, während sie den vierjährigen Hund streichelt. Für seinen ersten Besuch auf dem Festival des deutschen Films bleibt der Vierbeiner länger auf. Kathy ist davon begeistert: „Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal gesehen, dass auch Hunde ins Freiluftkino dürfen“, sagt die 48-Jährige. Sabine ergänzt: „Das wollten wir ausprobieren.“ Nun ist Pino jedoch so müde, dass er es sich gleich neben seinen Frauchen im Freiluftkino gemütlich machen wird.

„Chillen auf Krankenschein“

Kathy und Sabine schätzen das hundefreundliche Festivalgelände und beobachten das gemischte Publikum, das einkehrt. Die Ludwigshafener Parkinsel kennen die Mannheimerinnen von früheren Festivalbesuchen zu zweit und von Sonntagsspaziergängen mit Pino.

In wenigen Minuten beginnt die Komödie „Fast perfekte Frauen“ über Frauen auf Kur – und über das umgangssprachlich und ironisch betitelte „Chillen auf Krankenschein“. Ob Filmfestivalbesuche irgendwann zur Stressbewältigung ärztlich empfohlen werden sollten? Da lachen die beiden Ingenieurinnen, und Pino schaut mit großen ernsten Augen auf. Sein Job sei es, „an der Leine zu zerren und die Katzen zu ärgern“, sagt Sabine. Beim Filmfestival kann er sich davon erst einmal ausruhen.

Die Serie

Anlässlich des 21. Filmfestivals auf der Parkinsel sprechen wir täglich mit Gästen und Akteuren vor Ort.

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