Ludwigshafen „Pfalzwerke halten“

„Es ist nach wie vor zu begrüßen, dass die Pfalzwerke ihren Standort in Ludwigshafen behalten wollen und damit Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Ludwigshafen sichern.“ Das sagt CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter Uebel (CDU) zur Debatte auf der Parkinsel.

Wie berichtet, sind die Bewohner der Parkinsel verärgert, dass sie bisher nicht in den geplanten Umzug der Pfalzwerke-Verwaltung in die Hafenstraße eingebunden worden sind. Anwohner Rudi Röller fordert deshalb möglichst bald ein Bürgerforum. Wie berichtet, unterstützt SPD-OB-Kandidatin Jutta Steinruck diese Forderung von Röller. Sie betont aber auch, dass sie die Pfalzwerke-Ansiedlung „grundsätzlich begrüßt“. Peter Uebel verweist auf die Vorteile des geplanten Pfalzwerke-Umzugs. Am bisherigen Standort des Versorgers in Süd könnten „attraktive Wohnungen und eine Kita“ entstehen. „Dieses Ziel darf nicht zerredet werden“, warnt Uebel. Die Pfalzwerke sollen ihren neuen Verwaltungssitz auf das Grundstück an der Hafenstraße bauen, auf dem im Juni 2013 eine Lagerhalle abgebrannt war. Der 53-Jährige verteidigt die bisherige Kommunikation zum Thema. Schon im Juni habe die Stadtspitze im Stadtrat gesagt, „dass es in weiteren Schritten zu einer umfassenden Bürgerbeteiligung kommen wird“, so Uebel. Bei dieser Debatte müsse die verkehrliche Belastung und die Parkplatzsituation beleuchtet werden, betont Uebel. Er wolle sich dafür einsetzen, dass auf der Parkinsel keine neuen Lagerhallen gebaut werden. Denn diese brächten Lkw-Verkehr und möglicherweise die Lagerung „problematischer Güter“ mit sich. Außerdem wolle er „mindestens am Schwanthaler Platz weitere Wohnbebauung“ ermöglichen.

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