Handball
Oberligist Mundenheim erwartet Worms mit seinem Ex-Trainer
Marco Tremmel und Stefan Wegerle sitzen auf der Trainerbank der HSG. Beide gehörten zum Trainerteam, das 2016 mit den VTV in die Dritte Liga aufgestiegen ist. Beide betreuten die Mundenheimer auch nach dem Abstieg in die Oberliga 2018. „Natürlich freuen wir uns auf ein Wiedersehen. Schließlich hatten wir eine tolle Zeit, in der es auch menschlich gepasst hat“, erklärte Deege. Er selbst ist zwar bereits seit drei Jahren wieder zurück bei den VTV, davon sind aber zwei Spielzeiten ausgefallen.
Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Immerhin ist die Weste der VTV in dieser Spielzeit bislang blütenweiß. Entsprechend hoch ist das Selbstvertrauen der Gastgeber. „Wir haben gerade in Offenbach gemerkt, dass wir ein Spiel auch noch herumreißen können, wenn wir eine Halbzeit lang nicht optimal spielen. Es läuft im Moment einfach für uns.“ Ein Lauf, der sich gegen das Ex-Trainerduo fortsetzen soll.
Vorsicht vor der hohen Qualität
Dann allerdings am besten über volle 60 Minuten, denn Deege schätzt die Wormser stärker ein, als es der aktuell neunte Tabellenplatz wiedergibt. „Sie haben eine Menge Qualität im Kader, gute Außen, ein gutes Umschaltspiel und auch einen starken Rückraum“, zählt er auf. Grund genug also für eine konzentrierte Leistung zum Abschluss der Vorrunde. Die Vorzeichen dafür stehen gut, denn voraussichtlich können die VTV in Bestbesetzung antreten.
In der Oberliga der Damen sieht es ein wenig anders aus. Da stehen sowohl die Damen der VTV Mundenheim als auch die der TSG Friesenheim im Tabellenmittelfeld vor lösbaren Aufgaben. Die VTV empfangen heute um 18 Uhr im Schulzentrum Mundenheim den 13. TV Wellingen. Die Friesenheimerinnen wollen gegen die HSG TVA/ATSV Saarbrücken ihre Niederlagenserie von zuletzt vier Partien beenden. Nicht mit dabei ist lediglich Trainer Martin Buschsieper nach einem positiven Test. Er wird von Co-Trainerin Yvonne Rolland vertreten. Gespielt wird um 17 Uhr im TSG-Sportzentrum.