Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: FC Arminia Ludwigshafen in Karbach mit viel Pech

Traf nur den Pfosten: Arminias Ricardo Antonaci (links).
Traf nur den Pfosten: Arminias Ricardo Antonaci (links).

Im dritten Spiel nach der Winterpause ist FC Arminia Ludwigshafen erstmals leer ausgegangen und unterlag beim FC Emmelshausen-Karbach. Trainer Marco Laping ist fassungslos.

„Es ist unbeschreiblich, dieses Spiel zu verlieren. Und wenn man es nicht gewinnt, dann muss wenigstens ein Punkt herausspringen“, hadert der 48-jährige Übungsleiter nach der unglücklichen 1:2 (1:1)-Niederlage bei einer Spitzenmannschaft, die zumindest noch Tabellenzweiter werden kann. Laping hatte den defensiveren Philip Krischa nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre für Leon Zinnicke für die Doppelsechs nominiert. Der zweite Wechsel erfolgte verletzungsbedingt. Lukas Hartlieb ersetzte Malte Moos, der sich im Training einen Innenbandanriss zugezogen hatte.

In der ersten Halbzeit hätte die Begegnung einen anderen Verlauf nehmen können: Da ließ der FCA große Chancen aus. Nach einer Abtastphase zu Beginn bestimmte die Arminia das Spiel. „Wir haben das Geschehen kontrolliert, während die Karbacher auf lang geschlagene Bälle setzten“, analysiert der Coach. In Führung gingen dennoch die Einheimischen mit einem Sonntagsschuss von Tim Puttkammer, der aus 25 Metern unhaltbar in den Winkel traf (31.). Eine kalte Dusche für den FCA, der den Rückstand aber gut verkraftete.

Drei große Chancen

Fünf Minuten danach traf Steffen Straub den Innenpfosten und wenig später widerfuhr Kapitän Ricardo Antonaci dasselbe Pech. „Einmal lief der Ball die Linie entlang, beim anderen Mal drehte sich die Kugel um den Pfosten und ging ins Toraus“, schildert Laping die Szenen. Hinzu kommt noch, dass Yassin Memokoh von der Mittellinie allein auf das Tor der Platzherren steuerte, sein Schuss aber um wenige Zentimeter am Kasten des FC vorbeistrich. Statt einer möglichen 3:1-Führung ging die Arminia mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Kurz Wiederbeginn fiel endlich das 1:1. Einen Eckball von Straub köpfte der von überragenden FCA-Abwehrchef Wal Fall bedrängte Jannik Mohr ins eigene Tor (52.). „Danach hatten wir wieder alles im Griff. Karbach beorderte seinen 1,90 Meter langen Innenverteidiger ins Zentrum und versuchte, ihn mit Flanken und weiten Schlägen zu bedienen“, verdeutlich der Arminia-Trainer. Gefährlich wurden die Gastgeber aber nur bei Standardsituationen. Eine solche führte zum Siegtreffer. Eine Ecke schien schon geklärt, doch der Ball kam noch einmal in den Strafraum und nach einer Kopfballstafette köpfte Dylan Esmel die Kugel ins Netz (85.).

Die beste Chance für den FCA nach der Pause besaß Joker Noah Hannawald, der an Torwart Jonas Bast scheiterte. „Wir haben eine überzeugende und Mut machende Mannschaftsleistung geboten, aber den Lohn nicht eingestrichen“, klagt Laping.

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