Ludwigshafen OB: Vom Hochstraßenumbau profitiert die ganze Region

Die Arbeiten für den Bau der neuen Hochstraße Süd – ein 520-Meter-Lückenschluss – laufen seit 22. Januar.
Die Arbeiten für den Bau der neuen Hochstraße Süd – ein 520-Meter-Lückenschluss – laufen seit 22. Januar.

Acht Monate nach der Grundsteinlegung für die neue Hochstraße Süd (B37), deren Aufbau Ende Januar gestartet ist, hat Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) am Montag in Mainz von Bundesverkehrsminister Volker Wissing und Landesverkehrsministerin Daniela Schmitt (beide FDP) den offiziellen Förderbescheid für die Sanierung der Südtrasse sowie der Hochstraße Nord (B44) erhalten, die bis 2031 nach ihrem Abriss durch eine ebenerdige Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) ersetzt werden soll. Nach ihrer Rückkehr bezifferte die OB die Gesamtkosten am Abend im Stadtrat auf 667 Millionen Euro, 558 davon seien förderfähig. Bund (60) und Land (25) übernehmen davon 85 Prozent: insgesamt knapp 475 Millionen Euro. Den Rest muss die Stadt stemmen. Hinzu kommen nicht förderfähige Aufwendungen, wie Planungskosten. „Ein ganz großer Teil des Geldes ist für die Metropolregion Region-Neckar, die vom Umbau des Hochstraßensystems profitiert“, sagte Steinruck. An die Kritiker des Projekts appellierte sie: „Lassen Sie uns im Dialog bleiben.“ Sollten die Gesamtkosten weiter steigen, habe sie die Zusage von Minister Wissing für weitere Gespräche, versicherte die OB. Zählt man den für den Nord-Rückbau notwendigen Rathausabriss hinzu, so summieren sich die Gesamtkosten – Stand heute – auf mindestens 728 Millionen Euro: 528 Millionen Euro für die Kohl-Allee, 120 Millionen für die neue Südtrasse, 80 Millionen für den Rathausabriss, der im kommenden Jahr vollzogen werden soll.

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