Ludwigshafen Noch mehr Zeit für Vergnügen

Beliebt bei den Jugendlichen: die Autoskooter auf dem Ostermarkt in Mutterstadt.
Beliebt bei den Jugendlichen: die Autoskooter auf dem Ostermarkt in Mutterstadt.

Am Ostersamstag, 31. März, geht es los: Ab 14 Uhr drehen die Fahrgeschäfte des Ostermarktes auf dem Platz vor dem Palatinum ihre Runden. Bis einschließlich Dienstag, 3. April, ist der Vergnügungspark täglich geöffnet.

Die Öffnungszeiten wurden in diesem Jahr erweitert. Während der Vergnügungspark in den Vorjahren jeweils ab 14 Uhr öffnete, geht es nun am Ostersonntag und am Ostermontag bereits um 13 Uhr los. Am Ostersamstag und am Dienstag sind die Fahrgeschäfte wie gewohnt ab 14 Uhr geöffnet. Der Jahrmarkt auf dem Messplatz vor dem Palatinum erfreue sich am Osterwochenende jedes Jahr großer Beliebtheit, schreibt die Gemeindeverwaltung in ihrer Pressemitteilung. Der Vergnügungspark sei für Familien ein willkommener Anlass für einen Bummel durch Mutterstadt. Während die kleinen Besucher auf dem Kinderkarussell ihre Runden drehen, ziehen die Autoskooter insbesondere Jugendliche an. Am Schießstand oder an der Wurfbude können Besucher ihre Treffsicherheit beweisen. Glücksrad und Los-Stand lassen auf den großen Gewinn hoffen, aber auch Süßigkeiten und Imbissstände laden zum Verweilen auf dem Festplatz ein. Der Mutterstadter Ostermarkt hat seine Anfänge im frühen 19. Jahrhundert. 1811 fasste der Gemeinderat den Beschluss, einen zweitägigen Ostermarkt einzurichten, was jedoch zuvor von der französischen Regierung genehmigt werden musste, da 1801 die linksrheinischen Gebiete offiziell Frankreich zugesprochen worden waren. Nach Prüfung des Mutterstadter Gesuchs, mit dem Ziel Handel und Industrie in der Kantonshauptstadt ohne Nachteile für die Märkte der Umgebung zu beleben und auszuweiten, wurde empfohlen ihm stattzugeben. So wurde am 6. Februar 1812 im kaiserlichen Palast in den Tuilerien in Paris von Kaiser Napoleon persönlich die Genehmigung für den Mutterstadter Ostermarkt, allerdings nur für jeweils einen Tag, unterzeichnet. Für den Ostermarkt zugelassen waren Krämerwaren aller Art sowie Viehhandel, heißt es in der Geschichte Mutterstadts. So konnte sich die Bevölkerung der näheren und weiteren Umgebung mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Besucher, die mit dem Auto nach Mutterstadt kommen, sollten die Hinweise der Gemeindeverwaltung beachten. Der Straßenverkehr im Bereich der Bohlig- und Turnhallenstraße ist während der Zeit des Ostermarktes eingeschränkt. Ausreichend kostenlose Parkplätze stehen rund um das Palatinum sowie am alten Friedhof zur Verfügung.

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