Ludwigshafen Münchner Amoklauf: Plattformbetreiber in Mannheim angeklagt

Mit einer Glock 17, gekauft im Dark Web, erschoss ein Jugendlicher in München 2016 neun Menschen. Symbolfoto: dpa
Mit einer Glock 17, gekauft im Dark Web, erschoss ein Jugendlicher in München 2016 neun Menschen. Symbolfoto: dpa

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Anklage gegen einen Internet-Plattformbetreiber erhoben, weil er dem Schützen des Amoklaufs in München 2016 den Erwerb der eingesetzten Waffe ermöglicht haben soll. Der Verdacht der Behörde lautet nach deren Angaben vom Freitag auf fahrlässige Tötung in neun Fällen und fahrlässige Körperverletzung in fünf Fällen im Zusammenhang mit der Bluttat im Münchner Olympia-Einkaufszentrum. Dort hatte am 22. Juli 2016 der 18-jährige Schüler David S. acht Jugendliche und eine 45 Jahre alte Mutter erschossen, bevor er sich selbst das Leben nahm.

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