Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Ludwigshafen: SPD Rheingönheim fordert intelligente Lösung für Mozartschule

Braucht mehr Platz für die Schüler: die Mozartschule. Archivfoto: Kunz
Braucht mehr Platz für die Schüler: die Mozartschule. Archivfoto: Kunz

Die SPD Rheingönheim ist nicht einverstanden mit der von der Stadtverwaltung geplanten Erweiterung der Grundschule Mozartschule. Die Sozialdemokraten fordern mehr Weitsicht.

Rheingönheim ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich durch Neubaugebiete gewachsen, nur nicht unsere Mozartschule“, bilanziert Peter Niedhammer, stellvertretender Ortsvorsteher und Zweiter Vorsitzender der Rheingönheimer SPD. Daher sei es den Sozialdemokraten sehr wichtig, dass die Schule vorausschauend und intelligent erweitert wird, bevor ein neues Neubaugebiet geplant wird. In einer Arbeitsgruppe hat die SPD dazu ein Konzept erstellt.

„Es ist nicht damit getan, ja es ist einfach viel zu kurzsichtig, den Vorschlag der Verwaltung der Stadt Ludwigshafen umzusetzen und einfach nur ein Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer sowie einen Raum für die Schulbibliothek anzubauen“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Engeroff. Auch das angedachte Splitten der Schule auf zwei Standorte könne für die Schulkinder nicht die Lösung sein.

Alle Klassenzimmer verkabeln

Nach Ansicht der SPD muss die Schule um einen kompletten Klassenzug erweitert werden. Die Genossen sehen Bedarf für Räumlichkeiten für die Betreuung nach dem Unterricht, außerdem müsse der Schulhof erweitert werden, zum Teil in überdachter Form. Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob die Stadtteilbibliothek mit der Schulbibliothek zusammengelegt werden kann. Neben den vorhandenen sanitären Anlagen im Schulhof sollen weitere im Inneren des Schulgebäudes entstehen. Alle Klassenzimmer und andere Räume sollen verkabelt und WLAN für Lehrer und Schüler zur Verfügung gestellt werden. Die Klassenzimmer sollen mit modernsten Tafeln ausgestattet werden. Die Dächer aller Gebäude der Schule sind nach Möglichkeit mit Photovoltaikanlagen auszustatten, fordern die Genossen.

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