Ludwigshafen Ludwigshafen: Heinigstraße teils nur noch einspurig befahrbar [mit Bildergalerie]

Aus einer Autospur ist ein Radweg geworden. Foto: mix
Aus einer Autospur ist ein Radweg geworden.
In der Heinigstraße in Ludwigshafen kann der Durchgangsverkehr Richtung Saarlandstraße nur noch einspurig fließen. Autofahrer sollen die weniger genutzte Lorientallee als Ausweichroute befahren. Dadurch sollen die Abgasbelastung in der City sinken. Aus einer der Fahrspuren ist in drei Tagen ein 850 Meter langer Radweg geworden. Gesamtkostenpunkt: 123.000 Euro. Die Arbeiten haben am Sonntagmorgen begonnen und werden voraussichtlich am Dienstagabend abgeschlossen sein.

Bisher 30.000 Fahrzeuge

Die Teilsperrung der Heinigstraße hat vor allem am Montag im Berufsverkehr zu Problemen geführt. Bisher rollten täglich 30.000 Fahrzeuge über die Heinigstraße. Eine Luftmessstation an der Straße misst seit Jahren Grenzwertüberschreitungen bei Stickoxiden. Die Stadt will ein Diesel-Fahrverbot unbedingt vermeiden. Deshalb soll durch die neue Verkehrsführung der Durchgangsverkehr in der Heinigstraße reduziert werden. Für Autofahrer soll die Strecke unattraktiv werden. Daher ist die Verkehrsachse in Fahrtrichtung Süden nur noch ein- statt zweispurig für Autos befahrbar. Der Verkehr soll stattdessen über die weniger bebaute Lorientallee fließen. Entsprechende Umleitungsschilder hängen bereits seit Anfang Oktober.
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