Fußball Landesliga: Phönix Schifferstadt will oben dran bleiben

In Geinsheim gefordert: Phönix-Spieler Tim Nagel (Mitte) und Kerem Callier.
In Geinsheim gefordert: Phönix-Spieler Tim Nagel (Mitte) und Kerem Callier.

Mit sechs Siegen in Folge ist es dem SV Phönix Schifferstadt in der Landesliga Ost gelungen, sich näher an die Spitze heranzuarbeiten.

Am vergangenen Sonntag kam es allerdings durch das 2:2-Unentschieden zu einem kleinen Rückschlag. Beim SV Geinsheim, der vor dieser Saison wie Knittelsheim aus der Bezirksliga Vorderpfalz in die Landesliga aufgestiegen ist und bei dem die Schifferstadter morgen, Sonntag, 14.45 Uhr, im letzten Vorrundenspiel gastiert, will sich der SV Phönix keine weitere Blöße geben.

Die Schlussphase des jüngsten Heimspiels gegen den Neuling aus der Südpfalz war die einzige Phase, die seit der 0:3-Niederlage beim SVW Mainz am 24. September zufriedenstellend verlief. „Die Zeitstrafe, die uns in der 86. Minute in Unterzahl brachte, war ebenso vermeidbar wie der Freistoß, der in der Nachspielzeit zum Ausgleich führte“, blickt Phönix-Trainer Pietro Berrafato zurück. „Das war eine gefühlte Niederlage. Mit den zwei verlorenen Punkten hätten wir uns auch deutlich von den Verfolgern Grünstadt, Billigheim-Ingenheim und Worms absetzen können“, bedauert er. Objektiv betrachtet sei das Unentschieden aber auch gerecht gewesen.

Berrafato erwartet Leidenschaft

Der SV Geinsheim sorgte in dieser Saison zwar im Verbandspokals Südwest mit dem Erreichen des Viertelfinals für Furore, allerdings geht es im Ligaalltag nur schleppend voran. Von den bisherigen 14 Punktspielen gewann Geinsheim lediglich gegen Alzey, Speyer und Fußgönheim. Diese drei Teams stehen zusammen mit dem Aufsteiger auf den vier letzten Tabellenplätzen. Das 3:3-Unentschieden vor einer Woche beim VfR Grünstadt war sicherlich ein Achtungserfolg, die 1:5-Schlappe am vergangenen Mittwoch im Nachholspiel beim VfR Wormatia Worms II dagegen wieder ein herber Rückschlag.

„Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir dort gewinnen“, stellt Phönix-Übungsleiter Berrafato daher klar. Das wäre dann ein guter Vorrundenabschluss. Die Geinsheimer seien ein ähnlicher Gegner wie zuletzt Knittelsheim. „Ich kenne Geinsheim schon immer als Mannschaft, die bis zum Schluss mit viel Leidenschaft kämpft“, warnt er vor einem Gegner, der so viele erst 18 Jahre alte Spieler wie kein anderer Landesligist in seinem Kader hat.

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