Fußball Landesliga: FSV Schifferstadt erwartet SpVgg Ingelheim

Rückkehrer: FSV-Akteur Georg Ester (rechts).
Rückkehrer: FSV-Akteur Georg Ester (rechts).

In der Landesliga Ost beträgt der Rückstand des FSV Schifferstadt auf den Tabellenzweiten SV Büchelberg sieben Zähler. Den Fokus richten die 13er vor dem Spiel bei der SpVgg Ingelheim (Sonntag, 15 Uhr) auf ein anderes Ziel.

„Zuletzt haben wir für zwei gute Leistungen nur einen Punkt bekommen“, spielt Trainer Christoph Mehrl auf die 1:3-Niederlage bei Primus Bodenheim und das 0:0 gegen die TSG Jockgrim an. Ein Grund dafür seien unglückliche Entscheidungen der Referees. In Bodenheim sei dem FSV beim Stand von 0:0 ein Tor aus unerfindlichen Gründen aberkannt worden. Am Sonntag hätten die Schifferstadter laut Mehrl einen Elfmeter bekommen müssen. „Dino Sonko hatte den Torhüter schon umspielt, ist aber dann umgehauen worden“, ärgert sich der Coach. Damit habe der FSV zumindest vorerst die Chance verspielt, aus einer sehr guten Saison eine überragende zu machen.

Fakt ist allerdings, dass der FSV seit vier Partien auf einen Sieg wartet. „Derzeit erzielen wir zu wenige Tore“, erklärt Mehrl. Vier Treffer aus den vergangenen fünf Partien belegen die These. Trotzdem sei Trübsal blasen fehl am Platz. Platz drei ist eine respektable Platzierung und eine gute Ausgangsposition, um zwei Ziele zu erreichen. Zum einen will der Coach den dritten Platz festigen, was bedeuten würde, vor dem Rivalen Phönix zu stehen. Das hat in Schifferstadt eine große Bedeutung. Zudem wolle das Landesligateam die Reserve unterstützen, die in der A-Klasse gegen den Abstieg spielt. „Für den Verein ist es wichtig, dass die zweite Mannschaft in der Liga bleibt. Zuletzt haben vier von uns beim Spiel in Maikammer ausgeholfen“, berichtet der Übungsleiter.

Mehrere Neuzugänge

Deshalb werden die Blau-Weißen nicht mit dem üblichen 18-Mann-Kader, dem letztmals der gesperrte Innenverteidiger Sören Hengstberger fehlt, nach Ingelheim fahren. Dafür kehrt Georg Ester, der zuletzt viele Akzente gesetzt und Tore geschossen hat, zurück. Möglicherweise kommt der 18-jährige Lenny Hasenecker, der 19 Einsätze im Reserveteam vorweisen kann, zum Landesligadebüt. Gegen Jockgrim saß er auf der Bank. „Lenny ist ein Mann für die linke Seite. Er ist dynamisch und kampfstark, hat in der Reserve überzeugt und trainiert bei uns mit. Er zählt in der nächsten Runde zum Kader“, verdeutlicht der Trainer.

In der Saison 2024/25 kehrt Michael Nett nach auskuriertem Kreuzbandriss zurück. Derzeit absolviert der Linksfuß Lauftraining. Nett wird auf zwei neue Gesichter treffen. Zwei gestandene Akteure, die dem FSV weiterhelfen werden. Da ist einmal der 32-jährige Innenverteidiger Dominik Steinel, der vom Verbandsligisten Bienwald Kandel an die Portheide wechselt. Zuvor spielte er für Zeiskam und Rülzheim. „Dominik wohnt in Haßloch, hat eine riesige Erfahrung und Verbandsligaformat. Ich bin froh, dass er zu uns kommt“, sagt Mehrl. Steinel spielte einst für Phönix in der Junioren-Regionalliga.

Vom Bezirksligisten SV Obersülzen kommt der vielseitige Dominic Gerber (27), bester Mann seines Teams, der in dieser Runde bereits 15 Tore erzielte. „Seit fünf Jahren versuche ich ihn zu uns zu holen. Jetzt hat es endlich geklappt“, freut sich der Coach. Gerber, der zuvor schon beim BSC Oppau überzeugte, ist für die Offensive eingeplant. Allrounder Fabian Klein (35) spielt in der kommenden Spielzeit für die zweite Garnitur.

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