Ludwigshafen Kulturnotizen: Bluesgitarrist Julian Sas im Kulturzentrum

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Bluesmusiker Julian Sas und seine Band gastieren am Dienstag, 10. April, 20 Uhr, im Ludwigshafener Kulturzentrum Das Haus. Der niederländische Bluesgitarrist ist einer der angesehensten Künstler seines Genres in Europa. Dank seines musikalischen Elternhauses wurde er mit den Größen des Bluesrock musikalisch sozialisiert. Sein großer Held ist der irische Bluesrock-Gitarrist Rory Gallagher, weshalb Coverversionen seiner Stücke zum festen Programmbestandteil eines jeden Konzertes mit Julian Sas gehören. Im Rahmen seiner „Coming Home Tour 2016“ nahm er auch ein neues Live-Album auf, das von Kritikern gefeiert wurde. Auf seiner „Feelin’ Alive Tour 2018“ präsentiert er nun die Songs daraus sowie einige Stücke seiner früheren Werke. Ein Konzert mit dem Jazztrio Triosence findet am Samstag, 14. April, 20 Uhr, im Reginozentrum in Altrip, Ludwigsplatz 10, statt. Das Trio mit dem Pianisten Bernhard Schüler, dem Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo und Schlagzeuger Stephan Emig hat seit seiner Gründung im Jahr 1999 in Deutschland schon zahlreiche Jazzpreise errungen und zählt auch im Ausland mittlerweile zu den erfolgreichsten Jazzimporten. Über die Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Stil entwickelt, den sie selbst als „Songjazz“ bezeichnet, eine melodiebetonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World Music. Der Kopf der Band Bernhard Schüler wurde kürzlich für einen Jazz-Echo nominiert. Mit ihrem neuen Studioalbum „Hidden Beauty“ unterstreichen die Musiker erneut ihre stilistische Vielfalt. Eine szenische Lesung mit Monika-Margret Steger findet am Donnerstag, 12. April, 19 Uhr, im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen statt. Die Schauspielerin und Regisseurin Monika-Margret Steger präsentiert unter dem Titel „I can hear your Heartbeat – Texte aus dem Exil“ ihre Eigenproduktion, die den Puls der Zeit aufgreift: Die szenische Lesung schlägt einen Bogen von der deutschen Auswanderungsgeschichte zur Realität heutiger Asylbewerber in Deutschland. Dabei geht es um die Frage, was Begriffe wie „Wegkommen“, „Fortkommen“, „Weiterkommen“ oder „Entkommen“ damals wie heute bedeuten. Zusammen mit dem Gitarristen Christiane Schmied inszeniert Steger ihr Projekt in neuer Zusammenstellung. Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Ausstellung „Kinder im Exil“ statt, die noch bis 18. April zu sehen ist.

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