Ludwigshafen Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen beim Masters

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LUDWIGSHAFEN. Die Sicherheitsvorkehrungen bei der 36. Ludwigshafener Stadtmeisterschaft, die am Sonntag, 15. Januar, 9 Uhr, in der Eberthalle angepfiffen wird, werden nicht verstärkt. Schon 2016 seien sie gut und ausreichend gewesen, sagten Vertreter der Veranstaltergemeinschaft.

„Wir orientieren uns am vergangenen Jahr. Da wurden beispielsweise Taschen stichprobenartig kontrolliert. Weiterhin sind Polizeibeamte im Haus“, informierte Thomas Gerling, Sportamtsleiter der Stadt. „Außerdem haben wir einen Security-Service vor Ort, der von ehrenamtlichen Helfern unterstützt wird“, ergänzte Jens Rückert, Abteilungsleiter Management der Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft (Lukom). Stadtverwaltung, Lukom und der Ludwigshafener Sportverband (LSV) bilden die Veranstaltergemeinschaft, die große Erfahrung mit der Ausrichtung des Turniers hat. In dieser Konstellation wird die Veranstaltung zum 15. Mal ausgetragen. Hauptsponsor ist weiter die BASF SE. Die Kosten des Turniers bezifferte Gerling mit „einem Betrag im kleinen fünfstelligen Bereich“. Nach Jahren, in denen die Eintrittspreise stabil blieben, wurden nun die Kosten für ein Ticket leicht angehoben und bewegen sich aktuell zwischen fünf und sieben Euro. Nach fünf Jahren, in denen die Stadtmeisterschaft mit einem rot-gelben Plakat beworben wurde, haben sich die Organisatoren etwas Neues einfallen lassen. „Das in grün gehaltene Plakat, das an vielen Stellen in der Stadt zu sehen ist, ist ein echter Blickfang“, sagte Gerling. Es zeigt einen Ball und den Kunstrasen in der Halle und weist noch viel konkreter auf das Turnier hin. Dieses ist in den vergangenen Jahren mit technischen Verbesserungen und größerem Service für die Besucher stets weiterentwickelt worden. Seit Jahren ist das Masters in der 2100 Sitzplätze bietenden Halle ausverkauft. „Es gibt viele Gründe für die Anziehungskraft dieser Meisterschaft. Die Halle wird mit den vielen Zuschauern schnell zum Hexenkessel, es gibt ein Derby nach dem anderen. Die Eberthalle ist zentral gelegen, gut erreichbar und die Parkplätze sind kostenlos“, hob Rückert die Vorzüge hervor. Er sprach von einem gefühlten Neujahrsempfang der Fußballer. „Die schnelle Abfolge der Spiele, die Unberechenbarkeit, die Duelle Groß gegen Klein machen die Faszination der traditionsreichen Veranstaltung aus“, verdeutlichte Gerling. Ein weiteres Geheimnis des Erfolges führte LSV-Vorsitzender Winfried Ringwald an: „Alle Vereine stellen Helfer ab. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre es schwer, das Turnier durchzuführen.“ 70 Helfer sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Schiedsrichter-Obmann Roland Schäfer, der vier seiner besten und erfahrensten Unparteiischen nominiert hat, die die oft hitzige Atmosphäre in der Halle kennen, informierte, dass der Förderverein der Vereinigung Rhein-Pfalz einen Pokal für das fairste Team gestiftet hat. Bewährt hat sich das Moderatorenduo Stefan Kersthold und Dirk Nuber, die die Besucher auch dieses Mal wieder mit fachkundigen Kommentaren und aktueller Musik unterhalten. |thl

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