Ludwigshafen Gräfenauschule: CDU übt scharfe Kritik am Sprecher der Landes-SPD

Peter Uebel
Peter Uebel

„Nur noch den Kopf schütteln kann man angesichts der Äußerungen des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Sven Teuber, der der mutigen Schuldirektorin der Gräfenauschule im Hemshof vorgeworfen hat, dass ihre Schule laufend in der Presse auftaucht.“ So reagiert Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, auf die jüngste Berichterstattung der RHEINPFALZ zur Bildungsausschusssitzung des rheinland-pfälzischen Landtags vergangene Woche. Teubers Äußerungen bedeuteten nichts anderes als: „Kritik ist unerwünscht, er möchte sie mundtot machen. Dies ist ein Skandal. Geht so die Landes-SPD mit den schwerwiegenden Schulproblemen um?“, fragt Uebel. Barbara Mächtle habe den Mut gehabt, auf die schweren Missstände hinzuweisen. „Die Reaktion der Landesbehörden war bei Weitem nicht ausreichend und hat den Kindern der Gräfenauschule wenig genutzt, wie die jetzigen Zahlen zeigen.“

Auch sei Teuber nicht informiert über die eigentlichen Probleme vor Ort. „Wir haben weiter keine ausreichende personelle Besetzung, keine effektive Strategie, um ausreichende Deutschkenntnisse der vielen Migrantenkinder bei der Einschulung zu erreichen“, befindet Uebel. Seit Jahren schlage die Landes-CDU an dieser Stelle entsprechende Maßnahmen vor, von einer personellen Doppelbesetzung der Lehrkräfte bis hin zu einem verpflichtenden Vorschuljahr zum Erlernen der deutschen Sprache. „Sehenden Auges wird hier einer Generation von Kindern im Hemshof die Zukunft erschwert. Das können und werden wir so nicht hinnehmen“, argumentiert Uebel.

Die CDU-Stadtratsfraktion stehe geschlossen hinter den Forderungen der Schulleiterin und der Verwaltung. „Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, erwarten wir eine gemeinsame starke Antwort auf die drängenden Fragen, die sich nicht noch weiter aufschieben lassen“, so der Fraktionsvorsitzende abschließend.

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