Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel „Gesundheitscampus“ besteht seit einem Jahr und wächst

„Zugang zu exzellenter Gesundheitsexpertise“: Klinikums-Geschäftsführer Jan Stanslowski.
»Zugang zu exzellenter Gesundheitsexpertise«: Klinikums-Geschäftsführer Jan Stanslowski.

Vor einem Jahr haben sich in Ludwigshafen Medizin, Selbsthilfe und Weiterbildung zum Netzwerk „Gesundheitscampus“ vereint. Ein Projekt, das weiter ausgebaut werden soll.

„Jetzt feiern wir nicht nur Geburtstag, sondern eine Vision, die wahr geworden ist“, so Jan Stanslowski, Geschäftsführer am Klinikum Ludwigshafen (KliLu). „Es ist ein richtig guter Ansatz, dem Fachkräftemangel durch Dialog zu begegnen“, lobte Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) bei der Feierstunde zum Einjährigen.

Rund 30 Netzwerkpartner aus der Region sind mittlerweile auf der Plattform vereinigt, die sich der Projektverantwortliche Benny Neukamm und sein gesamtes Team vor über einem Jahr ausgedacht hatten. „Die Idee des Gesundheitscampus war und ist es, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, in dem sich Interessierte niedrigschwellig über Gesundheitsthemen informieren können“, erklärte er. Das sei mit dem Internetauftritt www.klilu-gesundheitscampus.de gelungen. „Dass wir innerhalb eines Jahres so wachsen, hätten wir uns aber nicht vorstellen können.“

„Gesundheitsstadt“ Ludwigshafen

Krankenkassen, Selbsthilfegruppen, Mediziner, Therapeuten, Pflegende und Gesundheitsexperten sind hier gemeinsam unter einem Dach. Sie alle vernetzen sich bei zahlreichen Informationsveranstaltungen, veröffentlichen Broschüren oder gehen in den direkten Austausch rund um das Wohl der Patienten. Alles zusammen sei ein weiterer Beitrag, der aus Ludwigshafen eine „Gesundheitsstadt“, mache, dankte Blettner auch im Namen der Bürgerschaft.

Die Geburtstagsfeier gab einen Überblick über die Aktivitäten des Gesundheitscampus. Nicht nur mit Vorträgen etwa zur „Zukunft der Gesundheit“ (Professor Armin Grau), der „Zukunft der Medizin“ (Professor Markus Müller, Ärztlicher Direktor KliLu), der „Zukunft der Physiotherapie“ oder der „Zukunft der Pflege“ mit Pflegedirektorin Alexandra Gräfin von Rex, sondern auch mit Informationsständen beteiligter Organisationen.

„Im Netzwerk Gesundheitscampus bauen wir für unsere Bürger Brücken zwischen moderner Spitzenmedizin und eigenem Handeln“, bilanzierte KliLu-Geschäftsführer Jan Stanslowski. Dies werde vor allem durch das große Engagement der Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue ermöglicht und mache den Gesundheitscampus zu einem Leuchtturmprojekt mit einem niedrigschwelligen Zugang zu exzellenter Gesundheitsexpertise.

Denn letztlich stehe die Gesundheit über allem. „Sie bedeutet Lebensqualität, Teilhabe und persönliche Sicherheit“, ergänzte der Geschäftsführer. Ein Jahr Gesundheitscampus sie daher nicht nur eine Gelegenheit auf die Rückschau über das bisher geleistete, sondern viel mehr auf die „Zukunft der Gesundheit“ vorauszuschauen. „Denn Gesundheit ist das Fundament für alles. Und dafür benötigt man ein ganzes Bündel an Kompetenzen.“

Magazin informiert Bürger

Dieses vor einem Jahr geschnürte Bündel soll nicht nur Bestand haben, sondern weiter wachsen. Neueste Aktivität ist das Netzwerkmagazin, das einmal im Monat erscheint und sowohl in der Klinik als auch in Arztpraxen ausliegt. „Darin widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema, das wir aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten“, erklärte Müller. Informationen für Fachleute und Patienten gleichermaßen.

Zudem wurden im Premierenjahr rund 20 Veranstaltungen für Betroffene, Angehörige und Interessierte geboten – alles zusammen Grund zu feiern und Ansporn für weitere Aktivitäten.

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