Rätselauflösung „Do isses“ Gesucht: Neue Kinderklinik in der Gartenstadt

Eingang zur Kinderklinik in der Salzburger Straße.
Eingang zur Kinderklinik in der Salzburger Straße.

„ERK“ – diese drei Buchstaben waren in unserem Rätselbild „Wo isses?“ Anfang Juli zu sehen. Sie sind Teil des Schriftzugs „Kinderklinik“ über dem Eingang der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses, die in der Gartenstadt im Januar eröffnet wurde und von Mundenheim in den Nachbarstadtteil umgezogen ist. 57 Leserinnen und Leser haben das richtig erkannt.

Offenbar ist die neue Kinderklinik in der Salzburger Straße weithin bekannt. Darauf lassen Zuschriften aus der ganzen Republik schließen – von Dresden über Bitburg und Berlin bis Witten in Nordrhein-Westfalen oder Weil der Stadt in Baden-Württemberg. Es gab aber auch einige falsche Lösungen: Sowohl das Gesundheitszentrum Lusanum in Süd wie auch das Ärztezentrum in der Leininger Straße, ebenfalls in der Gartenstadt, wurden genannt. Letzteres hatten wir bei unserem Juni-Rätsel gesucht.

Chefarzt Ulrich Merz zufolge sind in der neuen Kinderklinik in der Gartenstadt seit der Eröffnung knapp 2000 Patienten aus vielen Nationen behandelt worden. Im Foyer werden sie mit einem nicht zu übersehenden Willkommensbanner mit Wölkchen begrüßt, das in fünf Sprachen signalisiert: Wir sind für euch da. In deutscher, englischer, italienischer, französischer und türkischer Sprache.

Betreut werden die jungen Patienten von 26 Ärzten und zwei Psychologen. Dazu kommt ein großes Pflegeteam. Auf Station G2 (Kinder und Jugendliche) gibt es 62 Mitarbeiter aus dem Pflegebereich, darunter Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Kinderkrankenschwestern oder Stationshilfen. In der Notaufnahme sind 21 Mitarbeiter beschäftigt. In den Spezialambulanzen und der Diabetesambulanz sind es neun.

Der gezeigte Ausschnitt.
Der gezeigte Ausschnitt.

Noch sind in der Kinderklinik nicht alle Arbeiten vollständig beendet. „Im Innenbereich hoffen wir, in den kommenden Monaten endgültig fertig zu werden“, sagt Kliniksprecherin Katja Hein. „Die Verzögerungen hier sind mit der aktuellen Liefersituation von Material wie zum Beispiel spezieller Brandschutzverglasung verbunden.“

Kosten: 60 Millionen Euro

Der Außenbereich werde noch anderweitig genutzt. Das Areal der neben dem Gebäude geplanten Parkplätze diene weiterhin als Baustelleneinrichtung. Nach dem Umzug von Kinderklinik, Palliativstation und OP in den Neubau gehe die Baumaßnahme weiter. „In den Räumen des alten OPs entsteht die neue Intensivstation. Und auch das Projekt ,Aufnahme ohne Bett’ wird jetzt baulich umgesetzt. Der Start der Fertigstellung der Parkplätze und der Außenanlage ist in einem Jahr geplant“, informiert Hein.

Die Kosten für den Erweiterungsbau in der Salzburger Straße belaufen sich laut Geschäftsführer Marcus Wiechmann auf rund 60 Millionen Euro. „Mit ihm können wir dringend nötige Modernisierungen umsetzen. Das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus hat sich stark weiterentwickelt und ist ein wichtiger Schwerpunktversorger für Ludwigshafen und die Region Vorderpfalz“, erläutert er. „Für uns ist das ein Meilenstein – wobei Meilenstein fast schon zu klein gesagt ist“, meinte er bei der Eröffnung Mitte Januar.

Für Chefarzt Merz war damals der Wegfall der Transporte vom St. Annastifts- ins St. Marienkrankenhaus der größte Fortschritt für die kranken Kinder und ihre Eltern. „Bislang mussten wir die Kinder zum Beispiel für MRTs, Endoskopien oder das Hinzuziehen weiterer Ärzte immer ins St. Marien fahren“, erläuterte er. Das heißt: Mit der neuen Kinderklinik sind die Wege sehr kurz – was eine deutliche Entlastung für Kinder, Eltern, aber auch das Pflegepersonal sei.

Die beiden Gewinner

Aus den richtigen Einsendungen haben wir zwei Gewinner ausgelost, die von uns verständigt werden: Über je zwei RHEINPFALZ-Tassen freuen dürfen sich Mary Augustinovic aus Ludwigshafen und Markus Scherf aus Limburgerhof. Das nächste „Wo isses?“ gibt’s im August.

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