Ludwigshafen Geleise, Glühwoi und grazile Grizzlybären

Sorgten für stundenlange Stimmung: die Akteure der Kfd-Sitzung auf der Bühne.
Sorgten für stundenlange Stimmung: die Akteure der Kfd-Sitzung auf der Bühne.

«Mutterstadt.» Gleich zwei Auftritte hatte die katholische Frauengemeinschaft (Kfd) in der närrischen Zeit im Pfarrheim St. Medardus in Mutterstadt. Da war was geboten – und der „Laden“ war ausverkauft.

Durchs Programm führte Roswitha Schweißgut. Die „Allzweckwaffe“ wirkte auch bei mehreren Sketchen mit, kümmerte sich um Technik und Musik. „Singt und klatscht, geht aus euch raus, denn des Künstlers Brot ist der Applaus“, rief sie dem närrischen Volk im Saal zu. Und das reagierte entsprechend. Gerda Heene gab es Kättelche, das nur auf Strümpfen über den Bahnhof lief – wegen des Schilds „Geleise“. Lucia Görtz und Silke Stanek probierten aus, ob der virtuelle Assistent Alexa auch Pfälzisch babble kann. Nicht wirklich, Alexa war eindeutig überfordert. Jana Willersinn begeisterte als Alice im Juki-Land, und half als Mädchen der Jungen Kirche einer Meerjungfrau ebenso wie Dornröschen und einem Saarländer. Julia Berkel und Gabriele Tischper lösten als Bauer und Tochter Kreuzworträtsel. Das Lösungswort für eine Weinsorte am Fuße des Ätna war da „Glühwoi“. Und auch das Pastoralteam hatte seinen Auftritt. Pfarrer Hergl, Kaplan Jaimon und Diakon Kaspar sangen ein Lied über das Leben in der Pfarrei. Einen Hauch von „Moulin Rouge“ brachten die Showtänzerinnen aus den Reihen der Kfd-Frauen auf die Bühne. Der Can-Can kam so gut an, dass das Publikum eine Zugabe forderte. Carmen Jakoby startet alsdann eine Witzolympiade, Sibylle Lahr wurde als Fußballer von Sportreportern Annemarie Hoffmann nach dem Speil interviewt, und das St. Medardus-Männerballett tanzten graziös wie Grizzlybären. Lehrerin Lucia Görtz erzählte als Lehrerin vom Alltag in der Schule. Bis sich letztlich alle Akteure zum Finale auf der Bühne einfanden, war Mitternacht schon vorbei. Für sie alle gab es viel Applaus.

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