Ludwigshafen Fussball: Auf dem Hochfeld ist viel zu wenig los

Ludwigshafen. In einer spielerisch schwachen Verbandsliga-Partie ohne große Tormöglichkeiten unterlag der Ludwigshafener SC dem Tabellenzweiten SV Alemannia Waldalgesheim mit 0:2 (0:1). Beiden Gegentoren waren individuelle Fehler vorausgegangen.

Eine halbe Stunde mussten sich die 115 Zuschauer auf dem Hochfeld gedulden, ehe die Platzherren erstmals den gegnerischen Kasten in Gefahr brachten: Der ansonsten sichere Gäste-Keeper Georg Borschnek verlor beim Herauslaufen kurz die Orientierung, doch Dino Smajlovic konnte die Unsicherheit des Schlussmanns nicht nutzen. Einen weiten Pass von Sebastian Baumann von der eigenen Strafraumgrenze erlief sich Niklas Schneider sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Auch im Abschluss behielt der SVA-Stürmer die Nerven und ließ zunächst seinen Gegenspieler Bernd Fröhlich aussteigen, um anschließend überlegt ins lange Eck zur Führung einzuschieben (39.). „Das war ein unnötiges Gegentor, bei dem die Abwehr verkehrt stand“, bemängelte Coach Antonio de Simone. Auch nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel wenig Fahrt auf. Erst als LSC-Torwart Malcom Little den Ball nicht vor dem heranstürmenden Schneider klären konnte, wurde es turbulent. Fröhlich wusste sich im Zweikampf mit dem 21-jährigen Angreifer nur durch ein Foul zu helfen. Die Konsequenz: Schiedsrichter Christian Bader entschied auf Strafstoß und schickte den Verursacher mit Roter Karte vom Platz. Eine harte Entscheidung, wie de Simone fand: „Der Elfmeterpfiff geht in Ordnung, aber ich habe Bernd nicht als letzten Mann gesehen.“ Patrick Walther war es egal, er traf zum 2:0.

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