MANNHEIM Festival „Jetzt erst recht“: Veranstalter zufrieden

Nektarios Vlachopoulos tritt am Samstag im Zeughaus-Museumsgarten auf.
Nektarios Vlachopoulos tritt am Samstag im Zeughaus-Museumsgarten auf.

27 Veranstaltungen mit 104 Künstlerinnen und Künstlern, über 4200 Besucher und eine Auslastung von rund 75 Prozent: Das ist die vorläufige Bilanz des Festivals „Jetzt erst recht“ auf der Seebühne im Mannheimer Luisenpark. Von Freitag an soll es eine Zugabe geben.

„Ich denke, dass uns doch eine kleine Erfolgsgeschichte gelungen ist“, sagt Peter Baltruschat. Der Gründer und Chef des Kulturnetz Mannheim, das unter anderem das Schatzkistl betreibt, hat gemeinsam mit Capitol-Geschäftsführer Thorsten Riehle innerhalb von drei Wochen ein beachtliches Programm auf die Beine gestellt. Auf der Seebühne im Luisenpark sind viele namhafte Künstler aus der Region aufgetreten, etwa Silke Hauck, Claus Eisenmann, Madeleine Sauveur, die Twiolins und viele, viele mehr. Jeder Künstler bekommt ein garantiertes Honorar in Höhe von 200 Euro. „Wahrscheinlich können wir noch etwas drauflegen“, sagt Baltruschat, „das wissen wir aber erst nach der Zugabe.“

Diese Zugabe mit vier Veranstaltungen soll im Museumsgarten Zeughaus in C 5 stattfinden und nicht die Musik, sondern das Wort in den Fokus nehmen. Los geht es am Freitag, 18. September, mit einer Lesung von Arnim Töpel („Kommissar Günda kommt, de Tschief vun do“). „Ein ganz klares Jein!“ heißt es am Samstag, 19. September, bei Nektarios Vlachopoulos. „Eine comedyantisch-dialektische Performance“ zu „Elwenfels 3 – Kräutertee im Dubbeglas“ wollen Chako und Britta Habekost am Freitag, 25. September, liefern. Zum Abschluss findet am Samstag, 26. September, der Erzählwettbewerb des „Mannheimer Morgen“ statt. Beginn ist immer um 20 Uhr, Karten gibt es unter Telefon 0621/3367333.